Wie der Homepage von Hector Rail zu entnehmen ist, strebt das Unternehmen die Führung von Zügen zwischen Deuschland und Schweden via Dänemark an.
Zu diesem Zweck wurden bei Bombardier Transportation zehn Lokomotiven aus der TRAXX-Familie bestellt, deren erste bald die testfahrten in allen Ländern absolviert haben wird.
Hierzu finden sich Informationen:
http://www.hectorrail.com/latest_06.asp ... m=1&id=862
Der Hintergrund der Lokomotivbeschaffung findet sich hier...
http://www.hectorrail.com/latest_06.asp ... m=1&id=864
Auf der Homepage von Bombardier findet sich kein Hinweis auf die Type, vermutlich ist es ein TRAXX F140 MS-Europe
Hector Rail expandiert nach Deutschland
Hector Rail expandiert nach Deutschland
Zuletzt geändert von E464.250 am Sa Nov 17, 2007 22:52, insgesamt 1-mal geändert.
mfG
E464.250


E464.250
Hab' dort noch nicht nachgesehen.Sybic hat geschrieben:Wenn ich mich nicht täusche, gibt es in den neuen Ausgaben von Railvolution und Eisenbahn International doch ein Bild der neuen Hector Lok
Interessant ist aber, daß Hector Rail mit der Baureihe 441 (ES64 F4) über eine Baureihe verfügt, die in etwa dem TRAXX 140 MS entspricht - diese aber für den geplanten Verkehr nicht einsetzen wird. Zu den 2 vorhandenen Loks 441 hätte Hector Rail ja eine Anschlußbestellung tätigen können.
Sollten da etwa Zulassungsprobleme vorliegen?
Und: Wozu benötigt Hectorrail eine ES64 F4 sonst als für Verkehre nach Mitteleuropa (DE, IT, FR, CH, HR....)??
http://www.hectorrail.com/docs/br441.pdf
mfG
E464.250


E464.250
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1142 649
Die beiden 441 waren ursprünglich für die SBB bestimmt, wurden aber von dieser nicht übernommen. Höchstwahrscheinlich waren diese Maschinen mit einem Schweiz- und Italien- Zugsicherungspaket ausgerüstet. Ob sie mit einer DB-PZB90 ausgerüstet waren ist fraglich. Jedenfalls waren sie am Markt schnell verfügbar, und schienen HectorRail für die Langläufe Hallsberg- Pitea besser geeignet als Tandem 142- Bespannungen (ÖBB1142). Zudem war zum Zeitpunkt ihres Ankaufs noch keine Rede von Transportaufträgen von Schweden via Dänemark nach Deutschland.
Die TRAXX- Loks sind ab Werk mit PZB90 ausgestattet, sodass nur mehr die kostspielige dänische und schwedische Zugsicherung eingebaut werden musste. Überdies dürfte auch der Preis pro Lok eine Rolle gespielt haben, sowie die Tatsache, dass Bombardier, in das ja der ehemalige schwedische ASEA- Konzern eingeflossen ist, damit seit Jahrzehnten beste Referenzen in Schweden hat.
mfG
Die TRAXX- Loks sind ab Werk mit PZB90 ausgestattet, sodass nur mehr die kostspielige dänische und schwedische Zugsicherung eingebaut werden musste. Überdies dürfte auch der Preis pro Lok eine Rolle gespielt haben, sowie die Tatsache, dass Bombardier, in das ja der ehemalige schwedische ASEA- Konzern eingeflossen ist, damit seit Jahrzehnten beste Referenzen in Schweden hat.
mfG
Ein von die Firma Siemens hergestellte dänische ATC-Anlage kosten etwa 0,5 M €. Ein schwedisch/norwegische ATC-Anlage ist für weniger als 1/10 davon zu bekommen.1142 649 hat geschrieben: Die TRAXX- Loks sind ab Werk mit PZB90 ausgestattet, sodass nur mehr die kostspielige dänische und schwedische Zugsicherung eingebaut werden musste. Überdies dürfte auch der Preis pro Lok eine Rolle gespielt haben,
mfG
Das gewaltige Preisunterschied kommt dadurch dass die damalige DSB sich in schoss von Siemens als alleiniger Entwickler und sogleich Lieferer gesetzt haben.
Siemens "sitzt" auf die Hard- sowie Software und kann dadurch die Preise ganz aleine bestimmen und macht das auch.
Das selbe ist für die fliegende wechsel zwischen die schwedische-dänische ATC-systeme wo die Software von Siemens ist weil Siemens wie schon erwänt ist auf das know-how für die dänische ATC sitzt..
Die damalige SJ dagegen hat die entwicklung und lieferung an zwei verschdene Firmen gegeben und war bei die entwicklung auch selbst dabei mitbeteiligt.
Ohne zu wissen, glaube ich, dass ein schwedisch/norwegische ATC ist billiger als die deutsche(österreichische) ATC-Systeme.
Übrigends, die HR-Loks von Siemens haben ein hohes mass an Radverschleiss und dazu lange Lieferzeit für neue Räder.
Grosseinhaber von HR ist die Redereifamilie Hoegh und in die Schiffahrt ist es die normale Art von Geschäfte zu machen bei günstige gelegenheiten Schiffe zu kaufen und zu verkaufen. Es ist zu erwarten dass auch Loks wie Schiffe behandelt werden.
