HU: Mirel Testfahrten mit ÖBB Reihe 1116 (m.B.)
HU: Mirel Testfahrten mit ÖBB Reihe 1116 (m.B.)
Beruhten während der letzten Monate allfällige Testfahrten mit Lokomotiven der ÖBB Reihe 1116 im Netz der Ungarischen Staatsbahnen MAV auf einer Erprobung von installierten ETCS Einrichtungen, finden gegenwärtig Abnahmefahrten für das in Ungarn ebenso verwendete Zugsicherungssystem Mirel statt. Zu diesem Zweck wurden die Lokomotiven 1116 045, 046, 047 und 048 am Dienstag Nachmittag selbstfahrend nach Hegyeshalom überstellt wo sie von einem unserer Leser während ihrer Hinterstellung fotografiert worden sind:
- Dateianhänge
-
- ©Dsc_0124.jpg (37.2 KiB) 9890 mal betrachtet
Bahnnews-Austria: Interessante Nachrichten aus der Welt der Eisenbahn!
Die Tests der genannten 1116 mit dem ZS-System MIREL hatten einen anderen Grund.
Das ist auf den ersten Blick etwas kompliziert.
Im Detail:
Im ungarischen Streckennetz wird grundsätzlich das Zugsicherungssystem EVM 120 (tlw EVM 160) verwendet.
Die Reihen 1047, 1047.5 und 1116 001-025 (und 1014?) sind damit ausgerüstet.
Da aber das ungarische EVM 120 von seiner technischen Grundkonzeption dem tschechisch-slowakischen MIREL relativ ähnlich ist, haben sich die Fachleute anläßlich der grenzüberschreitenden Inbetriebnahme des RailJet etwas einfallen lassen:
Die RJ-1116 sind alle mit der Grundausrüstung des EVM 120/160 versehen. Leicht zu erkennen an den angebrachten EVM-Antennen an den Lokomotiven (genauso wie bei 1116 001 - 025). Die Software für die Zugsicherung hingegen wurde auf eine neues Release gebracht. Diese ist grundsätzlich für PZB 90, ...., LZB, ECTS und MIREL ausgelegt. Der MIREL-Teil der Software kann nun das ungarische EVM-System emulieren - und somit funktioniert es.
Der RailJet-Steuerwagen (egal, mit welchem Länderpaket er ausgestattet ist) besitzt - dies wird man als geübter Betrachter feststellen - keine Antennen für EVM. Er hat MIREL-Antennen eingebaut.
Somit fährt der RailJet mit Steuerwagen voraus mit aktiven MIREL-Antennen und der EVM-Emulation von MIREL. Und wenn der RailJet mit der Lok voraus fährt, dann fährt er ebenfalls mit der EVM-Emulation des MIREL, aber den EVM-Antennen.
Ein ähnliches Softwarerelease kommt nun bei den genannten 1116 045, 046, 047 und 048 zum Einsatz. Also mit MIREL-Modus und EVM-Modus. An den Loks sind nun aber MIREL-Antennen angebracht - im Gegensatz zu den RJ 1116 und den 1116 001 - 025.
In Wahrheit wird also die EVM-Emulation des MIREL auf mit EVM ausgerüsteten Strecken mit MIREL-Antennen getestet.
Das ist auf den ersten Blick etwas kompliziert.
Im Detail:
Im ungarischen Streckennetz wird grundsätzlich das Zugsicherungssystem EVM 120 (tlw EVM 160) verwendet.
Die Reihen 1047, 1047.5 und 1116 001-025 (und 1014?) sind damit ausgerüstet.
Da aber das ungarische EVM 120 von seiner technischen Grundkonzeption dem tschechisch-slowakischen MIREL relativ ähnlich ist, haben sich die Fachleute anläßlich der grenzüberschreitenden Inbetriebnahme des RailJet etwas einfallen lassen:
Die RJ-1116 sind alle mit der Grundausrüstung des EVM 120/160 versehen. Leicht zu erkennen an den angebrachten EVM-Antennen an den Lokomotiven (genauso wie bei 1116 001 - 025). Die Software für die Zugsicherung hingegen wurde auf eine neues Release gebracht. Diese ist grundsätzlich für PZB 90, ...., LZB, ECTS und MIREL ausgelegt. Der MIREL-Teil der Software kann nun das ungarische EVM-System emulieren - und somit funktioniert es.
Der RailJet-Steuerwagen (egal, mit welchem Länderpaket er ausgestattet ist) besitzt - dies wird man als geübter Betrachter feststellen - keine Antennen für EVM. Er hat MIREL-Antennen eingebaut.
Somit fährt der RailJet mit Steuerwagen voraus mit aktiven MIREL-Antennen und der EVM-Emulation von MIREL. Und wenn der RailJet mit der Lok voraus fährt, dann fährt er ebenfalls mit der EVM-Emulation des MIREL, aber den EVM-Antennen.
Ein ähnliches Softwarerelease kommt nun bei den genannten 1116 045, 046, 047 und 048 zum Einsatz. Also mit MIREL-Modus und EVM-Modus. An den Loks sind nun aber MIREL-Antennen angebracht - im Gegensatz zu den RJ 1116 und den 1116 001 - 025.
In Wahrheit wird also die EVM-Emulation des MIREL auf mit EVM ausgerüsteten Strecken mit MIREL-Antennen getestet.
mfG
E464.250


E464.250
