Die österreich-ungarische Raaberbahn setzt ihr Ausbauprogramm in Westungarn entlang der österreichischen Grenze fort. Die ungarische Staatsbahn MÁV hat die Strecke zwischen Sopron und Szentgotthárd übernommen. Die Revitalisierung des Abschnittes Sopron - Szombathely ist so gut wie abgeschlossen, Oberbau und Technik wurden erneuert und die Strecke elektrifiziert. Bis 2011 soll der südliche Teilbereich bis Szentgotthárd auf das gleiche technische Niveau gebracht werden. Dann sind Fahrgeschwindigkeiten bis 120 Kilometer pro Stunde möglich. Die Kosten für das gesamte Projekt liegen bei 200 Millionen Euro. Damit soll auch rollendes Material finanziert werden. Die Europäische Union beteiligt sich an diesen Investitionen mit einer Förderung in Höhe von 85 Prozent.
Die Wirtschaftskrise ging auch an der Raaberbahn nicht spurlos vorüber. Im Güterverkehr verzeichnete man zuletzt einen Rückgang um 25 Prozent. Durch neue Angebote – etwa Kohletransporte zwischen der Slowakei und Rumänien – will man diese Ausfälle kompensieren. Die Sparte Güterverkehr soll nach dem Vorbild anderer europäischer Bahnen demnächst in eine eigene Tochtergesellschaft ausgelagert werden.
Die Europäische Union beteiligt sich an diesen Investitionen mit einer Förderung in Höhe von 85 Prozent.
Na hoffentlich beteiligt sich die EU auch am Semmeringtunnel in gleicher Höhe!!
Wer braucht dann noch einen Semmering-Tunnel, wenn man ben durch Westungarn fahren kann? Der Tunnel ist überflüssig! Danke Glatzkopf! Da wurde was verpennt/verhindert - so wie man 20 Jahre verschlafen hat, ein paar Gleise von Wolfsthal nach Kittsee und Pressburg zu bauen. Zäune und Mauern nach wie vor in den Hirnen der Politiker. Die sehen nicht mal den Tellerrand - wie wollen die Zukunft sehen und gestalten?