Gestern früh kam es zwischen den Bahnhöfen Aschbach und Amstetten während der Fahrt des Zuges 247 (Tfz. 1116 081) bei km 126 zu einem Riss der Oberleitung über Gleis 3 der Strecke 130.
Infolge eines Kurzschlusses wurde die Sicherungsanlage am Stellwerk Amstetten (Stellbereich Amstetten bis St. Peter-Seitenstetten) schwerst beschädigt. Sämtliche Fahrten in diesem Bereich mussten bei erloschenen Signalen abgewickelt werden.
Der Babhnhof Amstetten selbst, war von der Störung der Sicherungsanlage nicht betroffen.
Als Ursache wird ein Bügelschaden am Triebfahrzeug vermutet. Die Strecke war zwischen Amstetten und St. Peter-Seitenstetten bis 7:50 Uhr unterbrochen. Nach Anlegen von Weichensperren wurde der Zugverkehr durch Fahren im Bahnhofabstand ab 7:50 Uhr wieder aufgenommen. Im Laufe des Vormittages standen auch Zugschlussmelder zur Unterteilung der Abschnitte zur Verfügung. Kurz vor Mitternacht waren alle Betriebsstellen westlich der Überleitstelle Amstetten 14 wieder tauglich.
Nach der Wiederherstellung der Fahrleitung über Gleis 4 wurde der Zugverkehr auf der Strecke 130 durch Fahren im Bahnhofabstand ab 14:00 Uhr wieder eingleisig aufgenommen. Ab 19.00 Uhr standen auch hier Zugschlussmelder zur Unterteilung der Abschnitte in der Überleitstelle Amstetten 2 und im Bf Aschbach zur Verfügung. Um 22 Uhr war auch die Fahrleitung über Streckengleis 3 wieder hergestellt. Ab 23.00 Uhr waren auf der Strecke 130 alle Betriebsstellen westlich des Bf. Aschbach wieder tauglich.
Die Verspätungen: Ausfall der Züge 767 und 90 ab bzw. bis St Pölten Hbf. und des Zuges 1810 ab Amstetten.
Auf Grund der schweren Schäden an der Sicherungsanlage wird die endgültige Störungsbehebung vsl. noch einige Wochen andauern.
Fahrleitungsriss auf der Westbahn
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