Hallo
habe soeben in den Nachrichten gehört das es in Bramberg auf der Pinzgaubahn gegen 12.00 einen Unfall gab bei dem 2 Fahrgäste starben und über 30 Verletzt wurden. Die Fahrzeuge hätten sich dabei ineinander verkeilt, Wie kam es zu dem Unfall und welche Fahrzeuge sind beteiligt?
Wird dies eventuel folgen für den Fortbestand der Pinzgaubahn haben?
Grus aus dem Saarland(D)
Florian
Unfall auf der Pinzgaubahn
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florian103113
- BNA-Informant
- Beiträge: 803
- Registriert: Di Aug 20, 2002 0:23
Zwischen den Zuglaufstellen Mühlbach im Pinzgau und Bramberg kam es bekanntlich zum Zusammenstoss der Züge 3313 (Z-Tfz R 2095.002-8, 59 t, 49 m Wagenzuglänge, 1 Fahrradtransportwagen, 3 Reisezugwagen) und 3310 (Z-Tfz R 2095.003-6, 58 t, 49 m Wagenzuglänge, 4 Reisezugwagen).
Durch den Zusammenstoß entgleiste das Triebfahrzeug sowie zwei Wagen von Zug 3310 sowie drei Wagen von Zug 3313. Dabei wurde ein Reisender sowie der Tfzf von Zug 3313 tödlich, ca. 30 Reisende bzw. einige ÖBB-Mitarbeiter schwer bzw. leicht verletzt.
Zu den derzeit bekannten Fakten: Zwischen Zell am See und Krimml besteht derzeit ein Zugleitbetrieb ohne Bahnhof- und Streckensicherung. Die Regelung des laufenden Zugverkehrs wird duch entsprechende Meldungen zwischen dem Fdl. in Tischlerhäusl und den Tfzf. geregelt. Ausserdem wurde die Strecke bzw, die darauf verkehrenden Triebfahrzeuge zusätzlich mit einem GPS Erinnerungssystem ausgestattet.
In Bramberg war die planmässige Kreuzung der Züge 3313 und 3310 vorgesehen. Zug 3313 fuhr aus noch ungeklärtem Grund vor Eintreffen des Gegenzuges Richtung Mühlbach aus und verursachte deshalb den Zusammenstoss.
Die Strecke zwischen Mühlbach im Pinzgau und Bramberg bleibt die nächsten 14 Tage unterbrochen; ein Schienenersatzverkehr zwischen Mühlbach im Pinzgau und Krimml wurde bereits eingerichtet.
Durch den Zusammenstoß entgleiste das Triebfahrzeug sowie zwei Wagen von Zug 3310 sowie drei Wagen von Zug 3313. Dabei wurde ein Reisender sowie der Tfzf von Zug 3313 tödlich, ca. 30 Reisende bzw. einige ÖBB-Mitarbeiter schwer bzw. leicht verletzt.
Zu den derzeit bekannten Fakten: Zwischen Zell am See und Krimml besteht derzeit ein Zugleitbetrieb ohne Bahnhof- und Streckensicherung. Die Regelung des laufenden Zugverkehrs wird duch entsprechende Meldungen zwischen dem Fdl. in Tischlerhäusl und den Tfzf. geregelt. Ausserdem wurde die Strecke bzw, die darauf verkehrenden Triebfahrzeuge zusätzlich mit einem GPS Erinnerungssystem ausgestattet.
In Bramberg war die planmässige Kreuzung der Züge 3313 und 3310 vorgesehen. Zug 3313 fuhr aus noch ungeklärtem Grund vor Eintreffen des Gegenzuges Richtung Mühlbach aus und verursachte deshalb den Zusammenstoss.
Die Strecke zwischen Mühlbach im Pinzgau und Bramberg bleibt die nächsten 14 Tage unterbrochen; ein Schienenersatzverkehr zwischen Mühlbach im Pinzgau und Krimml wurde bereits eingerichtet.
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5046-01
wegen 2095er
Werden beide Unfalloks verschrottet ??
Ich würde die 2095.002 mit Teilen der 2095.003 wieder herrichten lassen, und als Ersatz die 2095.006 (Wie es derzeit geplant ist) ncht ausmustern und nach Zell am See bringen
Ich würde die 2095.002 mit Teilen der 2095.003 wieder herrichten lassen, und als Ersatz die 2095.006 (Wie es derzeit geplant ist) ncht ausmustern und nach Zell am See bringen
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wwoer
Ich würde zuerst einmal das Nebenbahnkonzept abwarten.
Dann sieht man den Bedarf und damit ob überhaupt noch eine Reparatur notwendig ist bzw. ob eventuell sogar weitere Garnituren und/oder Tfz als Anschlussbestellung zu den Fahrzeugen der PinzgauBahn / ZB zu beschaffen sind.
Ich bin der Meinung, dass dort, wo die Rechnung ergibt, dass der Weiterbestand sinnvoll ist, es ohnehin günstiger ist, nach und nach alle Fahrzeug zu ersetzten (und die Strecken wo nötig entsprechend anzupassen) und damit die Kundenfreundlichkeit und Wirtschaftlichkeit auf ein zeitgemäßes Niveau zu bringen.
Wolfgang
Dann sieht man den Bedarf und damit ob überhaupt noch eine Reparatur notwendig ist bzw. ob eventuell sogar weitere Garnituren und/oder Tfz als Anschlussbestellung zu den Fahrzeugen der PinzgauBahn / ZB zu beschaffen sind.
Ich bin der Meinung, dass dort, wo die Rechnung ergibt, dass der Weiterbestand sinnvoll ist, es ohnehin günstiger ist, nach und nach alle Fahrzeug zu ersetzten (und die Strecken wo nötig entsprechend anzupassen) und damit die Kundenfreundlichkeit und Wirtschaftlichkeit auf ein zeitgemäßes Niveau zu bringen.
Wolfgang
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5046-01
AW
Man könnte doch eine weitere neue Diesellok wie sie die ZB bereits besitzt und 2 weitere bestellt hatte und eine weitere Lok dieses Typs ist ja bereits auch für die Pinzgaubahn vorgesehenwwoer schrieb
ob eventuell sogar weitere Garnituren und/oder Tfz als Anschlussbestellung zu den Fahrzeugen der PinzgauBahn / ZB zu beschaffen sind.
Dann könnte man beide verunfallte 2095er nach den Ausbau von Teilen an eine Privatbahn z. B; SLB oder Museumsbahn, welche daraus eine Lok machen würde, verkaufen
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florian103113