Exportschlager Reihe 1142

Neuigkeiten & Sichtungen auf den österreichischen Schienen
hcl
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Beitrag von hcl »

Pollux hat geschrieben:
Sybic hat geschrieben: Die 1044.01 war ja unterschiedlich zur serie, wurde aber nach einem unfall angeglichen. Wo der unterschied lag ist wohl eher elektronikexperten ein begriff (4- und 8-brueckenschaltungen?). Dieser prototypzustand wird wohl kaum mehr restaurierbar sein?

Womit der zustand als 1044.501 am interessantesten ist.
Nachdem 1044.01 und 1044.501 dieselbe Lok sind, läßt sich ohnehin nur eine erhalten.
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Pollux

Beitrag von Pollux »

hcl hat geschrieben: Nachdem 1044.01 und 1044.501 dieselbe Lok sind, läßt sich ohnehin nur eine erhalten.
Und welche ist technisch wohl moeglich? Um das ging es ...

LG Hans
Pollux

Beitrag von Pollux »

So, damit alle unklarheiten beseitigt sind, habe ich im archiv doch was ueber die 1044 gefunden. Sowas neues haben wir sonst garnicht...

Es gab bzw. gibt:

1044.01 (1974) => 1044.501 (1987)
1044.02
1044.03 - 126
1044.200 - 290

gebaut zwischen 1974 und 1995...

LG Hans
hcl
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Beitrag von hcl »

Pollux hat geschrieben: Und welche ist technisch wohl moeglich? Um das ging es ...
Einbauen kannst Du da prinzipiell alles aus der 1044.0 Serie, ist ja ohnehin nix mehr drin in der Lok. Die 1044 501-3 ist so zu Schrott gefahren, daß kein Teil mehr verwendbar ist. Kommt quasi einem Neubau der ganzen Innereien gleich.
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Pollux

Beitrag von Pollux »

hcl hat geschrieben:Einbauen kannst Du da prinzipiell alles aus der 1044.0 Serie, ist ja ohnehin nix mehr drin in der Lok. Die 1044 501-3 ist so zu Schrott gefahren, daß kein Teil mehr verwendbar ist. Kommt quasi einem Neubau der ganzen Innereien gleich.
Als 1044.501 wird sie wohl kaum ident mit der serie sein, als 1044.01 erst recht nicht.

Was kann elektronisch bzw. elektrisch zu schrott gefahren werden? Ein trafo abgebrannt?

Wohl eher fuer andere ausgeschlachtet. Alles gleichzeitig wird nie kaputt.

Im endeffekt musst irgendwann mit hilfe einer anderen die 501 wieder komplettieren. In der hoffnung keiner der spezifischen 501-teile ist irreparabel hinueber.

Und selbst wenn sie nie mehr fahren sollte, ist es gut, wenn die erste maschine erhalten bleibt.

LG Hans
hcl
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Beitrag von hcl »

Pollux hat geschrieben:In der hoffnung keiner der spezifischen 501-teile ist irreparabel hinueber.
Kannst vergessen, sogar die Übersetzung für 200 km/h wurde schon vor dem Ausscheiden aus dem Planbetrieb wieder zurückgebaut, weil irgendwer nicht behirnt hat, daß man eine Schnellzugslokomotive nicht in den Südbahn Umlaufplan einbauen sollte.
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Pollux

Beitrag von Pollux »

hcl hat geschrieben:
Pollux hat geschrieben:In der hoffnung keiner der spezifischen 501-teile ist irreparabel hinueber.
Kannst vergessen, sogar die Übersetzung für 200 km/h wurde schon vor dem Ausscheiden aus dem Planbetrieb wieder zurückgebaut, weil irgendwer nicht behirnt hat, daß man eine Schnellzugslokomotive nicht in den Südbahn Umlaufplan einbauen sollte.
Natuerlich ist sie interessant, wie sie als 501 bei der OeBB im einsatz war. Planmaessig! Und wenn es nicht anders geht die letztversion.

Was hat die 501 im endeffekt von den anderen unterschieden? Im jetzigen bauzustand natuerlich. Wenn nichts, dann ist es sowieso kein problem wieder die 501 zu rekonstruieren. Die 501, wie sie von der OeBB ausser dienst gestellt wurde naemlich. Es ist vollkommen klar, dass die einzelstuecke bei der OeBB, wenn moeglich, der serie angeglichen wurden.

Fuer spielzeug haben wir eh firmen wie Roco...

LG Hans
hcl
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Beitrag von hcl »

Pollux hat geschrieben:Es ist vollkommen klar, dass die einzelstuecke bei der OeBB, wenn moeglich, der serie angeglichen wurden.
Die 501 hat vorher den Dienst quittiert.
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Beitrag von Pollux »

hcl hat geschrieben:
Pollux hat geschrieben:Es ist vollkommen klar, dass die einzelstuecke bei der OeBB, wenn moeglich, der serie angeglichen wurden.
Die 501 hat vorher den Dienst quittiert.
Du hast gerade geschrieben, dass sie schon vor dem ausscheiden umgebaut wurde? Hoffentlich bestehen dann noch die letzten unterschiede im torso? Aber zum ausschlachten waere es uninteressant gewesen, warum sollten sie fehlen?

Diese typischen unterschiede waeren gerade das interessante an der maschine. Wenn gerade sowas es irreparabel kaputt ist, kann man es eh nicht aendern. So ist das halt bei betriebsfahrzeugen.

LG Hans
hcl
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Beitrag von hcl »

Naja die Getriebeübersetzung wurde einfach wieder auf vmax=160 zurückgebaut.
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Pollux

Beitrag von Pollux »

hcl hat geschrieben:Naja die Getriebeübersetzung wurde einfach wieder auf vmax=160 zurückgebaut.
Eben!

Alles wird wohl nicht umgebaut worden sein, weil sie vorher einfach ausgemustert wurde, aber die tendenz dorthin. Sie war ja von vornherein anders als die serie.

Und einen rueckbau in den erstzustand als museumsstueck wohl als ziemlich sinnlos zu sehen. Dazu wird es keine teile mehr geben.

Ich wiederhole: Ich hoffe die teile, die fuer den letztzustand der 1044.501 wichtig sind, existieren noch im torso, der rest ist ausschlachtbar. Und zum schlachten gibt es ja genuegend maschinen in zukunft.

Achtbrueckenschaltungen (nicht fragen was das ist) und sowas wird wohl kaum machbar sein, also 1044.01 nummerierungen vor dem brand auch zum vergessen und wenn das getriebe nicht mehr da ist, dann ist sie halt keine 200km/h-versuchslok.

LG Hans
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Sybic
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Beitrag von Sybic »

Wie man anhand der nachstehend angeführten Belegaufnahmen sieht, wird dzt. im TS Werk Linz der ÖBB eine an das schwedische EVU HECTOR-Rail verkaufte 1142 in den Hausfarben des skandinavischen Unternehmens lackiert.

Zwar sind noch keine Betriebsnummern angeschrieben, jedoch müsste es sich hier um die 1142 660 handeln. Im Dezember waren auch schon einige Schwedische Lokführer in Linz und erhielten eine Einschulung auf der Reihe 1142.

Nach letztem Stand sollen sechs 1142 nach Schweden verkauft werden, und dort im Tandembetrieb verkehren. Die Schwedische Zugsicherung
erhalten jedoch nur drei Maschienen weshalb beim Fahrtrichtungswechsel die Maschinen gewechselt werden müssen:
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