In Anbetracht der gegenwärtigen Fahrzeugpolitik hat sich die Frage der Einstufung der Reihe 4020 zum "alten Eisen" ausgerechnet am ersten Verkehrstag des Erlebniszug Wachau in der Saison 2006 mit dem Einsatz des 4020 215 von selbst beantwortet.
Aufgrund einer durch Bauarbeiten bedingten Sperre der Franzjosefsbahn im Streckenabschnitt Absdorf-Hippersdorf und Kirchberg a. Wagram wurde der Zug ab dem Bahnhof Absdorf-Hippersdorf teilweise im Schienenersatzverkehr und darüber hinaus mit Triebwagen der Reihe 5047 weitergeführt.
Die anbei übermittelte Belegaufnahme zeigt den 4020 215 am frühen Morgen des 8.April 2006 mit Steuerwagen voraus kurz vor dem Passieren der Haltestelle Wien-Hernals:
Erlebniszug Wachau mit Reihe 4020 (m.B.)
Erlebniszug Wachau mit Reihe 4020 (m.B.)
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helmigo
Hallo
Die grüne 2143.040 wurde offenbar bei den Bauarbeiten gebraucht.
Was mir noch aufgefallen ist: in Leobersdorf stand am Sa. ein relativ langer Güterzug mit einer 2016er. Könnte also sein, dass Güterzüge über den Gerichtsberg umgeleitet werden? Ist aber natürlich nur eine Vermutung.
Servus
Helmut
Die grüne 2143.040 wurde offenbar bei den Bauarbeiten gebraucht.
Was mir noch aufgefallen ist: in Leobersdorf stand am Sa. ein relativ langer Güterzug mit einer 2016er. Könnte also sein, dass Güterzüge über den Gerichtsberg umgeleitet werden? Ist aber natürlich nur eine Vermutung.
Servus
Helmut
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musiker
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musiker
Es gibt mehrere Gründe:
die ÖBB wollen in die Strecke nichts investieren (warum dann letztes Jahr, NACH Einstellung, ein neues Fernmeldekabel inklusive tw. neuer Masten gezogen wurde, ist mir nicht klar)
der Gerichtsbergtunnel "gehört saniert"
die vielen Schrankenposten für nur einen Zug zu besetzen ist sehr aufwändig;
(dass man die meisten von denen locker auflassen könnte, da pro Woche kaum 3 Traktoren drüber fahren zählt nicht, denn "die Strecke ist eine Hauptbahn")
Johannes Reittinger
die ÖBB wollen in die Strecke nichts investieren (warum dann letztes Jahr, NACH Einstellung, ein neues Fernmeldekabel inklusive tw. neuer Masten gezogen wurde, ist mir nicht klar)
der Gerichtsbergtunnel "gehört saniert"
die vielen Schrankenposten für nur einen Zug zu besetzen ist sehr aufwändig;
(dass man die meisten von denen locker auflassen könnte, da pro Woche kaum 3 Traktoren drüber fahren zählt nicht, denn "die Strecke ist eine Hauptbahn")
Johannes Reittinger
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Bernhard S.
- Beiträge: 168
- Registriert: Do Aug 29, 2002 17:31
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musiker
Ja, da war viel Güterverkehr! Über den Gerichtsberg mit 3 Dampfloks - 2 vorne, eine hinten; und runter mit glühenden Radreifen ...
Da wäre auch heute noch genug Güterverkehr. (Alleine Weißenbach-Neuhaus hat 16Vierachser Holz pro Woche, ein guter Teil davon für Lenzing; die werden über Leobersdorf - Wiener Neustadt - Kledering gefahren, für 200km Strecke 160km Umweg mit mindestens 3mal verschieben. Auch Enzesfeld - Amstetten sind mind. 3 Waggons täglich! Weit mehr wäre möglich!)
Aber jetzt sind wir vom Erlebniszug Wachau schon weit weg gekommen.
viele Grüße
Johannes Reittinger
Da wäre auch heute noch genug Güterverkehr. (Alleine Weißenbach-Neuhaus hat 16Vierachser Holz pro Woche, ein guter Teil davon für Lenzing; die werden über Leobersdorf - Wiener Neustadt - Kledering gefahren, für 200km Strecke 160km Umweg mit mindestens 3mal verschieben. Auch Enzesfeld - Amstetten sind mind. 3 Waggons täglich! Weit mehr wäre möglich!)
Aber jetzt sind wir vom Erlebniszug Wachau schon weit weg gekommen.
viele Grüße
Johannes Reittinger