Gibts hier 2 Personen, die das Design bei den ÖBB entwerfen?
Wieso schafft man es, einen DoSto Schlafwagen in ansprechendem Design zu lackieren, während man sämtliche andere Nahverkehrswagen in - noch dazu nichtmal einheitlichem - Kindergarten-Schrägdesign anpinselt?
(siehe http://bahnbilder.warumdenn.net/pics/Ak ... enneck.jpg)
Design Nahverkehr <-> IC/EC
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tobias b köhler
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- Wohnort: graz
Das ÖBB-design ist "historisch gewachsen"; es gibt kein übergreifendes konzept (wie etwa XMPR in Italien). Eher gilt, dass jeder neue chef sein farbschema für einen teil des rollmaterials einführt und dieses dann im allgemeinen mehrere nachfolger überdauert.
So wurde die farbgebung der "klassischen" loks (1042, 1044, 2043 ....) um 1990 herum gestaltet. Ebenfalls aus dieser epoche kommt die "Komfort 1"-farbgebung der noch nicht modernisierten fernverkehrswagen, "Komfort 2" bei schlierenwagen (Jaffa ohne zierlinien), die blau-grauen schlaf- und liegewagenfarbgebungen. (Die letzten blauen MU-schlafwagen der ÖBB sind sogar noch ein überbleibsel aus den 1970er jahren ....) 1987 bis 1992 war Heinrich Übleis generaldirektor der ÖBB.
Das auch in meinen augen etwas verunglückte CityShuttle-schrägdesign wurde dann für modernisierte einstöckige und neu beschaffte doppelstöckige nahverkehrswagen eingeführt, um sich von den unmodernisierten wagen zu unterscheiden. Ursprünglich sollte wohl werbung auf die graue fläche. Für modernisierte und neu beschaffte triebwagen wurde diese gestaltung dann modifiziert. Die neuen loks wurden nur noch verkehrsrot. 1993 bis 2001 war Helmut Draxler generaldirektor der ÖBB.
Dann kam Rüdiger vorm Walde und das upgrading-programm für den fernverkehr 2001. Etwas später wurden auch schlaf- und liegewagen in dieses farbkonzept einbezogen. Auf lokomotiven (bis auf die 1216 Semmering, die auf Roco-initiative passend lackiert wurde) und nahverkehrswagen wirkte sich das jedoch nicht aus.
Immerhin haben die meisten farbgebungen irgendwo etwas verkehrsrot mit drin .....
So wurde die farbgebung der "klassischen" loks (1042, 1044, 2043 ....) um 1990 herum gestaltet. Ebenfalls aus dieser epoche kommt die "Komfort 1"-farbgebung der noch nicht modernisierten fernverkehrswagen, "Komfort 2" bei schlierenwagen (Jaffa ohne zierlinien), die blau-grauen schlaf- und liegewagenfarbgebungen. (Die letzten blauen MU-schlafwagen der ÖBB sind sogar noch ein überbleibsel aus den 1970er jahren ....) 1987 bis 1992 war Heinrich Übleis generaldirektor der ÖBB.
Das auch in meinen augen etwas verunglückte CityShuttle-schrägdesign wurde dann für modernisierte einstöckige und neu beschaffte doppelstöckige nahverkehrswagen eingeführt, um sich von den unmodernisierten wagen zu unterscheiden. Ursprünglich sollte wohl werbung auf die graue fläche. Für modernisierte und neu beschaffte triebwagen wurde diese gestaltung dann modifiziert. Die neuen loks wurden nur noch verkehrsrot. 1993 bis 2001 war Helmut Draxler generaldirektor der ÖBB.
Dann kam Rüdiger vorm Walde und das upgrading-programm für den fernverkehr 2001. Etwas später wurden auch schlaf- und liegewagen in dieses farbkonzept einbezogen. Auf lokomotiven (bis auf die 1216 Semmering, die auf Roco-initiative passend lackiert wurde) und nahverkehrswagen wirkte sich das jedoch nicht aus.
Immerhin haben die meisten farbgebungen irgendwo etwas verkehrsrot mit drin .....