In Österreich befindet sich zur Zeit ein recht kurioser Güterwagen der Türkischen Staatsbahn TCDD. Der in frischem Blau lackierte Flachwagen der Gattung Sgss-w mit der Nummer 3175 4568 549-5 sieht beim ersten Hinsehen nicht sehr Aufsehen erregend aus, bei genauerer Betrachtung kommt man aber ins Staunen.
Dieser RIV-fähige mit Stahlbrammen beladene Wagen bestitzt nämlich eine Mittelpufferkupplung russischer Bauart! Da er jedoch zusätzlich noch die normale Zug - u. Stoßeinrichtung besitzt, konnte er ohne Übergangswagen mitten im Zugverband eingereiht werden. So eigenartig dieser Wagen auch ist, so gefährlich ist er aber auch.
Da der "Berner Raum" zwischen den Puffern nicht eingehalten wird(kein/zuwenig Platz für den Verschubbediensteten), sollte er eigentlich als außergewöhnliches Fahrzeug unterwegs sein und nur mit Triebfahrzeugen umgestellt werden. Am Langträger weist ledeglich ein kleines unscheinbares Symbol einer Klauenkupplung auf diesen Umstand hin. Auf seiner Fahrt nach Kienberg-Gaming konnte dieser Sonderling am 12.Oktober 2006 in Wien Zvbf. fotografiert werden:
Kurioser Güterwagen in Österreich (m.B.)
Kurioser Güterwagen in Österreich (m.B.)
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5046-01
TCDD -Güterwagen
Dieser TCDD -Güterwagen, dürfte normalerweise im Gütervekehr zwischen der Türkei und den Iran verkehren, da im Iran fast alle Güterwagen ebenfalls eine Mittelpufferkupplung russischer Bauart!
verfügen!
Es gibt halt immer wieder Ausnahmen da er jedoch zusätzlich noch die normale Zug - u. Stoßeinrichtung besitzt, konnte er ohne Übergangswagen mitten im Zugverband eingereiht werden.
Ich wäre dafür dass man solche Güterwagen welche sowohl die Mittelpufferkupplung russischer Bauart! als auch die normale Zug - u. Stoßeinrichtung besitzt, künftog sowohl im internationalen Güterverkehr mit Asien und Osteuropa (plus umspurbarer Radsätze für 1435 mm und 1520 mm; eventuell auch für 1624 mm) als auch im Nahgütervekr /"Sammler" speziell auf von der Einstellung bedrohten Regionalbahnen mit schwachen Güterverkehr einsetzten würde!
Denn gerade speziell auf von der Einstellung bedrohten Regionalbahnen werden die "Sammler" oft sehr personalintensiv mit Lokführer plus 3 Verschieber eingeetzt, was schon zur Einstellung des Güterveerrkehrs bzw. sogar des Gesamtverkehrs von etlichen Regionalbahnstrecken führte, wenn man die Mittelpufferkupplung russischer Bauart! auch in n Westeuropa verwenden würde, könnten die "Sammler" künftig weniger personalintensiv nur noch mit 1 bis 2 Verschieber gerführt weren und so eingee an betriebskosten einsparen!
verfügen!
Da der "Berner Raum" zwischen den Puffern nicht eingehalten wird(kein/zuwenig Platz für den Verschubbediensteten), sollte er eigentlich als außergewöhnliches Fahrzeug unterwegs sein und nur mit Triebfahrzeugen umgestellt werden.
Es gibt halt immer wieder Ausnahmen da er jedoch zusätzlich noch die normale Zug - u. Stoßeinrichtung besitzt, konnte er ohne Übergangswagen mitten im Zugverband eingereiht werden.
wieso gefährlich?so gefährlich ist er aber auch.
Ich wäre dafür dass man solche Güterwagen welche sowohl die Mittelpufferkupplung russischer Bauart! als auch die normale Zug - u. Stoßeinrichtung besitzt, künftog sowohl im internationalen Güterverkehr mit Asien und Osteuropa (plus umspurbarer Radsätze für 1435 mm und 1520 mm; eventuell auch für 1624 mm) als auch im Nahgütervekr /"Sammler" speziell auf von der Einstellung bedrohten Regionalbahnen mit schwachen Güterverkehr einsetzten würde!
Denn gerade speziell auf von der Einstellung bedrohten Regionalbahnen werden die "Sammler" oft sehr personalintensiv mit Lokführer plus 3 Verschieber eingeetzt, was schon zur Einstellung des Güterveerrkehrs bzw. sogar des Gesamtverkehrs von etlichen Regionalbahnstrecken führte, wenn man die Mittelpufferkupplung russischer Bauart! auch in n Westeuropa verwenden würde, könnten die "Sammler" künftig weniger personalintensiv nur noch mit 1 bis 2 Verschieber gerführt weren und so eingee an betriebskosten einsparen!
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Pollux
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Susie-Q
Doch doch!Pollux hat geschrieben:Hast du irgendwie nicht verstanden, dass der sicherheitsraum fuer den verschieber nicht vorhanden ist? Die arbeit mit diesem ding ist hoechstgefaehrlich, das ist das problem.
Und da hilft irgendeine oekonomieberechnung auch nicht drueber hinweg.
LG Hans
Er hat die Einsparung so gemeint, dass mit dieser Kupplung die Verschieber ins Jenseits befördert werden, und deshalb nicht mehr vorhanden sein werden.
komische Vorstellungen.
Die AK sollte natürlich sehr schnell eingeführt werden, aber ohne Menschenleben aufs Spiel zu setzen.
Bussi
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Pollux
Susie-Q hat geschrieben:Bewusst sicher nicht! Aber im endeffekt koennte es dann durchaus so kommenPollux hat geschrieben: Doch doch!
Er hat die Einsparung so gemeint, dass mit dieser Kupplung die Verschieber ins Jenseits befördert werden, und deshalb nicht mehr vorhanden sein werden.![]()
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Naemlich genau deswegen, damit keine menschenleben mehr aufs spiel gesetzt werden! Die arbeit der verschieber ist im normalfall schon hoechstgefaehrlich.Die AK sollte natürlich sehr schnell eingeführt werden, aber ohne Menschenleben aufs Spiel zu setzen.
Ach ja, und nicht vergessen, dienst nach vorschrift heisst streik. Nur die oben putzen sich immer ab, wenn dann mal was passiert! Und auch die AUVA will ploetzlich nichts mehr vom ueblichen betrieb wissen.
LG Hans
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5046-01
Von etwa 1983 bis etwas vor 7 Jahren waren sehr häufig russische Kesselwagen in Korneuburg unterwegs, da wurden die dortigen ÖBB-Verschieber auch auf die russische Mittelpufferkupplung eingeschult, man kann ja die ÖBB-Verschieber (wieder) einschulen!MichaelK schrieb:
Problematisch ist so eine Kupplung schon, aber nur dann, wenn sie selten vorkommt und die Verschieber vor Ort damit nicht umgehen können (ist nicht als Anschuldigung gemeint!)
Wenn so eine Kupplung Standard ist, stellt sie kein Problem dar, da sich dann alle damit auskennen.
Tatsache ist, das in den letzen Jahten gerade auf vielen Regionalbahnen, der Fahrverschub /"Sammler" eingestellt wurde, weil ein Güterzug mit 2 bis 5 Güterwagen und 4 Mann Personal oft unwirtschaftlich war und da nun westliche Strecken auch im Güterverkehr eingtellt wurden, da wurden doch alle Arbeirtsplätze vernichtet und darüber regt ihr euch nicht auf! ?
Nun wollen die ÖBB auf weiteren Regionalbahnen, leider den Fahrverschub /"Sammler" einstellen und anderseits da ein LKW auch nur einen Fahrer hat und durch die Liberalisierung des Transportwesen in der EU, hat die Bahn im Wettbewerb vor allem mit den LKW zu kämpfen und deshalb trete ich dafür dass man auf von der Einstellung bedrohter oder bereits eingestellter Regionalbahnen, den Fahrverschub /"Sammler" nicht einstellt sondern auf einen Personalsparenden Betrieb umgestellt wird, ich täte es das kleiner Übel halten dass man auf bestimmten Regionalbahnen, den Fahrverschub /"Sammler" auf einen Personalsparenden Betrieb umstellt als wenn er ganz eingestellt wurde!
Natürlich müsste man wegen der Verkerssicherheit einige technische
Details klären und durch einige Massnahmen auch die Sicherheit für den (verbliebenen) Verschieber erhöhen, die allerersten Dampfloks waren ja auch gefährlicher als heutige moderne Loks....
Technische Probleme können gelöst werden
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Pollux
Die automatische kupplung muesste natuerlich allgemein eingefuehrt werden und nicht nur fuer oder wegen ein paar schwindlige nebenbahnen!
Schon vor mehr als 30 jahren wurden alle neufahrzeuge dafuer vorbereitet. Sie muesste logischerweise beinahe ueber nacht einbaubar sein. Und als europaeisches system hoffe ich, dass die kompatibilitaet mit Russland gegeben ist. Noch dazu wo diese kupplung auch bei bedingungen betriebssicher und erprobt ist, wogegen unsere Alpen harmlos sind.
Aber gefaehrliche uebergangsloesungen duerfen trotzdem nicht sein, damit man so etwa 20 jahre zeit zum umbauen hat, wie es mit der oesterreichischen geschwindigkeit leider zu rechnen ist
LG Hans
Schon vor mehr als 30 jahren wurden alle neufahrzeuge dafuer vorbereitet. Sie muesste logischerweise beinahe ueber nacht einbaubar sein. Und als europaeisches system hoffe ich, dass die kompatibilitaet mit Russland gegeben ist. Noch dazu wo diese kupplung auch bei bedingungen betriebssicher und erprobt ist, wogegen unsere Alpen harmlos sind.
Aber gefaehrliche uebergangsloesungen duerfen trotzdem nicht sein, damit man so etwa 20 jahre zeit zum umbauen hat, wie es mit der oesterreichischen geschwindigkeit leider zu rechnen ist
LG Hans