Ein Reisebericht aus Japan (1. Teil)

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martin67
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Ein Reisebericht aus Japan (1. Teil)

Beitrag von martin67 »

Hallo,

hab mich vor kurzem hier im Forum angemeldet und möchte mich mit einem kleinen Reisebericht vorstellen. Diese Reise hat vor einem Jahr stattgefunden, genauer im Oktober 2005. Es war nicht mein erster Japantrip, trotzdem ist es immer wieder faszinierend. Wem der Bericht bekannt vor kommt, ich habe ihn bereits schon einmal im H0-Modellbahnforum gepostet.

Viel zu kurz, wie jeder Urlaub (war ja auch nur eine Woche!), jetzt bin ich wieder da! Schön wars, traumhaftes Wetter, naturgemäss viel Eisenbahn. In Japan kommt man nicht drum herum, man muss mit der Bahn fahren! Gerade im Grossraum Tokyo ist der Strassenverkehr chaotisch. Dafür ist der ÖPNV auf der Schiene super ausgebaut, S-Bahnen und Nahverkehrszüge fahren im Minutentakt und der Fernverkehr ist mit Shinkansen-Hochgeschwindigkeitszügen gut bedient (die fahren übrigens auch im 10-Minuten Takt).

Im ersten Teil zeige ich mal ein paar Bilder der JR, wie ich sie erlebt habe. Der Verkehr wird (ausser den Shinkansen) auf Kapspur (1067mm) abgewickelt, trotzdem ist das Netz äusserst leistungsfähig. Von Schmalspurbetrieb keine Spur, 15-teilige Triebwagen sind Standard. Leider findet der Güterverkehr hauptsächlich in der Nacht statt, da hätte ich gerne mehr mitbekommen!

Aber jetzt erstmal Bilder!

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Auf der JR-Chuo-Line, die Tokyo mit dem westlich gelegenen Wintersportort Nagano verbindet, fahren immer noch die alten Triebwagen der Reihe 201 aus den 70er Jahren. Endstation dieser Züge ist Takao.

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Top-Angebot auf dieser Strecke ist der "Super-Azusa", ein Neitech-Zug mit gehobener Ausstattung, der auch entsprechend Zuschlag kostet. Gleich daneben steht der "Azusa" in der Normalversion.

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Und jetzt noch ein paar Eindrücke vom Güterverkehr. Die Bilder entstanden auch an der "Chuo-Line", durch die gebirgige Streckenführung werden die Güterzüge doppelt bespannt (Baureihen EF64, EF65). Ab und zu konnte ich nachts eine der neuen Hochleistungsloks der Reihe EF200 sehen, fotogen vor die Linse ist mir leider keine gefahren.

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Und das darf dann auch nicht fehlen, die legendäre Rush-Hour in einem Vororttriebwagen von Tokyo.....

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Da war´s richtig eng, aber umfallen konnte man auch nicht mehr!

Im zweiten Teil kommen dann die Privatbahnen und einige andere recht eigenwillige Dinge zum Thema Bahn zum Zuge!

Bis dann und viel Spass,

Martin
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