im ersten Teil des Reiseberichts habe ich die JR angeschnitten, dieser Teil behandelt einige Privatbahnen und Kuriositäten!
Fährt man von Tokyo nach Takao, ein wirklich lohnender Ausflug, hat man neben der schon erwähnten Chuo-Line auch die Möglichkeit, ab Shinjuku die private "Keio-Line" zu benutzen. Hat den Vorteil, dass sie nur die Hälfte kostet und wesentlich schneller ist. Der Grund dafür dürfte neben weniger Haltestellen auch der sein, dass Keio nicht auf Kapspur, sondern aussergewöhnlich für Japan, auf Normalspur läuft.

Ist man dann in Takao angekommen, führt die steilste Standseilbahn Japans auf einen wunderschönen Aussichtsberg mit traumhaftem Blick auf den Grossraum Tokyo und bei klarem Wetter auf den Fuji-San (Fujijama ist eine falsche Übersetzung).


Man beachte den Pantographen auf dem Wagen der Standseilbahn, der zur Stromversorgung dient!!
Ein anderer schöner Tagesausflug geht von Tokyo nach Kamakura (viele schöne alte Tempel), weiter mit der privaten Enoden Railway nach Enoshima. Von dort aus fährt eine Monorail nach Ofuna, das an der JR-Strecke zurück nach Tokyo liegt.


Bestechende Streckenführung auf der Enoden-Railway!

Und hier ist die Monorail, ähnlich der Wuppertaler Bahn ist sie eine hängende Konstruktion.



Bis dann und viel Spass,
Martin