Den Anfang macht am 12. Oktober 2007 die 44 1486 mit einem leeren Holzzug bei der Durchfahrt in Ettenhausen.

Zwischen Bad Salzungen und Oberrohn kämpft sich die 52 8075 mit ihrem Güterzug in Richtung Eisenach über die Steigung.


Weiter geht es nach Immelborn. Die 41 1144 trifft mit einem leeren Kieszug ein.

Hinter Immelborn passiert die 41 1144 diesen romantischen Teich in dem sie sich schön spiegelt.

Nach der 41er kommt die 44 1486 mit dem Holzleerzug.

Jetzt eine schöne Vorbeifahrt der 44 1486 bei den Fischteichen vor Wasungen.




In Walldorf begegnen wir wieder der 41 1144 mit ihrem leeren Kieszug. Die Lok wurde in Meiningen gewendet und befindet sich nun auf der Rückfahrt nach Eisenach. Im Hintergrund dampft die 44 1486, welche die Leerwagen gegen einen 1000 t schweren Holzzug tauscht.

Die 41 1144 fährt mächtig in Richtung Bad Salzungen aus.

Die 44 1486 hat mit ihrem schweren Holzzug Walldorf verlassen und donnert nun bei der ehemaligen Kohleverladung von Walldorf dem Bahnhof Meiningen entgegen.


Am Nachmittag sollte die 52 8079 einen Fotogüterzug nach Bad Salzungen fahren. Aufgrund starken Frachtanfalles mußte aber abends ab Bad Salzungen ein Erforderniszug gefahren werden und die 52er kam mir beim Wartburgblick als Lokzug entgegen.

Zwischen Oberrohn und Marksuhl fällt die Strecke ein wenig und daher ist bei der 44 1486 der Regler geschlossen. Die am Zugschluss befindliche 52 8073 schiebt dem schweren Zug allerdings noch kräftig nach.

Den Aufenthalt in Marksuhl nutzt das Lokpersonal zu einem kritischen Blick auf das Fahrwerk. Offenbar haben die feinen Ohren der Lokführer etwas gehört.

Die 44 1486 trägt nicht umsonst den Spitznamen „Jumbo“. Hier ist diese mächtige Dreizylindermaschine ist hier mit dem gesamten 1000 Tonnen-Zug zu sehen.

Jetzt wird kräftig nachgelegt, weil die Steigung bei der Ausfahrt von Marksuhl überwunden werden muss. Leider waren die Lichtverhältnisse schon sehr schlecht.

Um 18:38 Uhr fährt die 44 1486 unter mächtiger Rauch und Dampfentwicklung nach Eisenach aus. Das akustische Erlebnis hat Roni durch Video festgehalten.

Die 52 8075 am Zugschluss stand der 44er in nichts nach. Es war wie dereinst am Erzberg….

Mit dem letzten Zug des Tages donnert die 52.8079 durch den Bahnhof Förtha wo diese kreative Nachtaufnahme entstand.

Der 13. Oktober 2007 begann mit einer Doppeltraktion der 52 8075 und 8079 vor einem leichten Leerzug nach Bad Salzungen. Hier eilen die beiden Maschinen im Morgengrauen bei Ettenhausen in Richtung Oberrohn.

Der folgende Güterzug war wieder mit der 44 1486 bespannt. Hier fährt die Maschine in den Bahnhof Marksuhl ein, der noch mit DR Lichtsignalen ausgestattet ist.

Weiter geht es nach Oberrohn, wo wir an diesem schönen Morgen die 44er nochmals erwarteten.

Der Fahrplan war so gut gestaltet, dass wir nach einem kurzen Frühstück, die 44er nochmals bei der Ausfahrt von Bad Salzbungen in Richtung Eisenach aufnehmen konnten.

Hinter Immelborn verabschiedet sich die 44 1486 mit einer wunderbaren Rauchfahne für diesen Vormittag von uns und wir wenden uns nun dem 1.600 Tonnen Holzzug zu, der mit den beiden 52ern bespannt wurde.

Hier kommen sie auch schon, voran die 52 8075, dahinter die 8079.



Hinter der Werra Brücke in Wasungen liegt dieser schöne Bogen, der leicht gegen Walldorf ansteigt und von den beiden Maschinen alle Kraft verlangt.


Im Bahnhof Wasungen warteten wir auf die Rückfahrt der beiden 52er. Natürlich wurden sie in Meiningen gedreht und daher können wir die 52 8079 und 8075 wieder mit Kessel voraus bei der Durchfahrt bewundern.

In Bad Salzungen „fanden“ wir zufällig die Ludmilla 232 401. Was die da wohl sucht???

Danach erwarteten wir den schweren Holzzug mit den beiden 52ern im Bahnhof Marksuh. Der Bahnhof liegt in der Steigung und der Gefällsbruch liegt im Bahnhof. Daher müssen sich die Loks sehr anstrengen bei der Einfahrt.


Offenbar war der Zug doch schwerer als geplant, weil die 232 401 leistete ab Bad Salzungen Schiebedienst. So konnte ich auch noch ein „ostalgisches“ Dieselbild machen

Die beiden 52er warten die Kreuzung mit den Regionalbahnen ab.

Dann geht’s los: Um 15:40 Uhr setzt sich der Holzzug mächtig in Bewegung

Einmal altwertig:

Einmal bunt:

Und mit dieser Aufnahme verabschieden wir uns von dieser eindrucksvollen Zugleistung nach Eisenach.

Wir fuhren wieder nach Oberrohn um die 44 1486 zu empfangen. Sie revanchierte sich für so viel Aufmerksamkeit mit einer herrlichen Rauchfahne bei der Ausfahrt.

Hinter Marksuhl, auf dem Weg nach Förtha ist der Regler schon wieder geschlossen, wie die Rauchfahne der 44er zeigt. Wir entlassen sie jetzt nach Eisenach.

Das eindrucksvollste Erlebnis war für mich persönlich die abvendliche Fahrt der 52.8075 mit einem 750 Tonnen schweren Leerzug über die Rampe zum Förthaer Tunnel. Beim Wartburgblick wurden wir Augen- und Ohrenzeugen einer gewaltigen Bergfahrt. Obwohl am Standort an die 30 Fotografen waren, blieb es nach Passieren des Zuges rund zwei Minuten absolut Still. Es war wie eine stille Abendandacht. Es war ein würdiger Abschied vom Plandampf im Werratal

