ÖBB: Reise in den Unterausschuss

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Dieter WISSEKAL

ÖBB: Reise in den Unterausschuss

Beitrag von Dieter WISSEKAL »

kurier.at berichtet:
Im Parlament startet am Dienstag im Verkehrs-Unterausschuss die eigentliche Debatte zur Reform der ÖBB. ...
mehr unter http://www.kurier.at/wirtschaft/453097.php

ORF.at berichtet:
Im Parlament startet heute im Verkehrs-Unterausschuss die eigentliche Debatte zur Reform der ÖBB. ...
mehr unter http://www.orf.at/ticker/131110.html?tmp=9167

Ich bin schon mal gespannt, ob nach dem Beschluss der Reform wieder gestreikt wird. Interessant ist, dass die beiden Artikel fast wortgleich sind. Wer hat hier von wem abgeschrieben?
Zuletzt geändert von Dieter WISSEKAL am Mi Dez 03, 2003 10:51, insgesamt 1-mal geändert.
harti07

Beitrag von harti07 »

Solange die Menschen nicht begreiffen, daß wirklich jeder in diesem Land in irgendeiner Weise betroffen ist, macht es auf dauer wenig Sinn, wenn immer nur die Bahn streikt.

Wenn man selbst unabhängige Leute, die nicht unbedingt der Bahn zugetan sind, ernst nimmt, sie der lächerlichkeit preisgibt, was soll man da machen????

So, wie man das jetzt plant, wird es dem Steuerzahler in ein paar Jahren wieder viel Geld kosten, um den Schaden zu korrigieren. Schüssel wird dann sicher nicht mehr das Sagen haben, also ist es ihm auch ganz egal,
was in ein paar Jahren passiert. Die betreffenden Herren werden dann schon ihre Pension geniessen, und zwar dort, wo sie heute schon ihre Feriendomizile haben - im Ausland...............

Wenn man einmal den Leuten auflisten würde, welche Politiker wo im Aufsichtsrat sitzen, und wie sie von den jetzt geplanten "Reformen" profitieren, dann würde das Volk sehr bald erkennen wie der Hase läuft.

Als Beispiel sei hier angeführt, daß man am Wochenende die Logistikzüge der Firma Audi vom staatlichen Übergang Hegyeshalom zum privaten Aktionärsbahnhof Sopron umleitet. Während die eingleisige Strecke der Privatbahn Frachtmäßig untergeht, dümpelt die zweigleisige Strecke über Hegyeshalom vor sich hin.......

Also kann mir kein Politiker glaubhaft machen, daß er wirklich die Interessen des Steuerzahlers im Sinn hat. Ich frage mich nur, warum die Medien ihren Pflichten nicht nachkommen, oder wird hier einfach schon wie zu besten Stasi-Zeiten zensuriert, daß sich die Balken biegen????
hcl
Beiträge: 775
Registriert: Di Aug 12, 2003 13:54

Beitrag von hcl »

Die böse Privatbahn, von der ich einfach einmal mutmaße, daß sie sich GySEV nennt und deren bösartige Aktionäre sich bereichern weist folgende Eigentümerstruktur auf:

Republik Ungarn 61,00 %
Republik Österreich 33,30 %
Hamburger Hafen und Lagerhaus AG 4,26 %
Streubsitz 1,44 %
Insgesamt 100,00 %

Bei aller angebrachten Kritik an den Privatisierungsstrategien der "Vaterländischen Front", kann man hier wohl wirklich nicht behaupten, daß die Hamburger Hafen und Lagerhaus AG, sowie der Streubesitz auf Kosten des Steuerzahlers groß abcashen.
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