Hallo
diese frage richtet sich wohl mehr an Lokführer als an Eisenbahnfans. Weiss auch nciht ob hier Tf im Forum zu Gange sind, mal schauen.
Wollte eigentlich wissen, wie so das Verhältnis der Loführer unterschiedl. Nationen zueinander ist. Ist es ähnlich kumpelhaft wie unter Kollegen aus dem gleichen Land?
Bei der DB ist es grundsätzlich so, dass man, wenn man nciht im Dienst ist, beim Kollegen auf der Lok mitfahren kann, um ein bisschen zu reden etc....
Habe mir überlegt, ob es nicht möglich ist, als dt. Lokführer mal im Führerstand des österr. Kollegen mitzufahren. Da ich von München nach Wien muss und sicher bis Salzburg im Führerstand sitze wäre es mir lieb, dort zu bleiben und mit dem ausländischen Kollegen ein Schwätzchen bis Wien zu halten. Denke da gibt es viel zu erzählen.
Oder sind wir bei euch alles Piefkes, auch wenn wir aus Baayern kommen?
Bin gespannt ob hierzu gepostet wird, mfG Christoph
p.S. Ich bin selber halber Österreicher
Loführer Kollegen D-A
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Taurusfeind
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Alpenstaubsauger
Bei der Übergabe des Zuges in Salzburg an den Triebfahrzeugführer der DB wurde als erstes mein ÖBB Lokführer angeschnauzt,was im eingfiele mich auf dem Führerstand mitzunehmen....!Bleibt noch zu erwähnen das ich selber bei der DB arbeite,das sagte ich auch meinen Kollegen.Bin dann hinten eingestiegen..!Gottsei Dank sind nicht alle so!
Ich möchte auch den vielen österreichischen Lokführern(Eisenbahnfans)
danken für die teilweise langsame vorbeifahrt,wenn man an der Strecke beim fotografieren stand.
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harti07
weit haben wir es gebracht...
Eisenbahner waren früher immer eine Art große Familie. Da wäre es niemanden eingefallen, den anderen anzuschnauzen, weil er jemanden mitgenommen hat.
Wenn man aber schon in der Ausbildung immer wieder zu hören bekommt, daß jede Fehlleistung, sei sie auch noch so klein, sofort aufgezeigt werden muß, dann wird es verständlich.
Der eigentliche Grund ist aber der, daß die "ober" sonst nicht von "unten" erfahren würden. Das verdeutlicht, daß die Kluft zwischen Management und ausführender Dienst wohl sehr groß sein muß.
Im Frühjahr hat es bei der Bahn eine Mitarbeiterbefragung gegeben. Dabei hat man natürlich eine Firma gebraucht, die ganze Aktion war sicher nicht billig. Das ganze hätte man sich sparen können, wenn man diejenigen, die tagtäglich mit Unzulänglichkeiten zu tun haben, und dies auch immer wieder aufgezeigt haben, auch ernst genommen hätte.......
Während es früher eine Generaldirektion und 4 Direktionen gab, gibt es heute ein Management, eine mittlere Unternehmungsführung - und genau im mittleren Management sitzen diejenigen, die es in der Hand haben, aus den aufgezeigten Mißständen eine Verbesserung zu schaffen.
Leider tun sie das nicht - einerseits weil sie zu weit weg von der Basis sind, andererseits versuchen Leute aus dem mittleren Management noch weiter aufzusteigen. Und da muß man nach "oben" buckeln und nach unten "treten".
Wenn man aber schon in der Ausbildung immer wieder zu hören bekommt, daß jede Fehlleistung, sei sie auch noch so klein, sofort aufgezeigt werden muß, dann wird es verständlich.
Der eigentliche Grund ist aber der, daß die "ober" sonst nicht von "unten" erfahren würden. Das verdeutlicht, daß die Kluft zwischen Management und ausführender Dienst wohl sehr groß sein muß.
Im Frühjahr hat es bei der Bahn eine Mitarbeiterbefragung gegeben. Dabei hat man natürlich eine Firma gebraucht, die ganze Aktion war sicher nicht billig. Das ganze hätte man sich sparen können, wenn man diejenigen, die tagtäglich mit Unzulänglichkeiten zu tun haben, und dies auch immer wieder aufgezeigt haben, auch ernst genommen hätte.......
Während es früher eine Generaldirektion und 4 Direktionen gab, gibt es heute ein Management, eine mittlere Unternehmungsführung - und genau im mittleren Management sitzen diejenigen, die es in der Hand haben, aus den aufgezeigten Mißständen eine Verbesserung zu schaffen.
Leider tun sie das nicht - einerseits weil sie zu weit weg von der Basis sind, andererseits versuchen Leute aus dem mittleren Management noch weiter aufzusteigen. Und da muß man nach "oben" buckeln und nach unten "treten".