Quelle: http://www.polizei.at/sidniederoesterreich/fixlokal/presseaussendungen.aspAm 3. Dezember 2003, gegen 13.30 Uhr, lenkte Harald H., 64 Jahre alt, einen PKW im Ortsgebiet von Höflein/D., auf der Zufahrtsstraße zum Bahnübergang Wochenendgasse. Er wollte diesen in Richtung Wochenendgasse überqueren.
Beim automatischen Vollschranken mit Vollblinker und Läutwerk beim Bahnkilometer 15,688, hielt Harald H. trotz blinkenden Rotlichtes nicht an und übersetzte den Bahnübergang. Während des Übersetzens schloß sich die Schrankenanlage. Vermutlich versuchte Harald H., den PKW parallel zwischen den Gleisen abzustellen.
Der Lokführer Ronald H. lenkte am 2. Gleis der Franz-Josef-Bahn, Strecke 109, den Eilzug 2581, kommend von Krems /Donau in Richtung Wien. Er fuhr mit ca. 90 km/h.
Als sich der Zug dem Bahnübergang Wochenendgasse näherte, nahm der Loklenker den auf den Gleisen stehenden PKW wahr. Trotz einer sofort eingeleiteten Notbremsung rammte die Lok den PKW und schleuderte ihn auf ein angrenzendes Grundstück. Harald H. erlitt schwere Verletzungen und wurde mit dem Notarzthubschrauber "Christophorus 9" in das Krankenhaus verbracht.
Ich frage mich, wieso der PKW-Lenker sein Fahrzeug vor dem Zusammenprall nicht verlassen hat. Ist die Liebe zum Automobil wirklich so groß, um mit ihm gemeinsam zu sterben