Ausbau der Verkehrsinfrastruktur im Waldviertel

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5046-01

Ausbau der Verkehrsinfrastruktur im Waldviertel

Beitrag von 5046-01 »

DAs ist zwar über ein Jahr alt aber dennoch Aktuell

Die nö. Sozialdemokraten fordern einen raschen Ausbau der
Verkehrsinfrastruktur im oberen Waldviertel. Zahlreiche Straßenabschnitte
seien schlecht oder gar nicht ausgebaut, kritisiert Klubobmann Ewald Sacher.> Freitag, 31.01.03

Anschluss an den Zentralraum Niederösterreichs
Für Ewald Sacher steht vor allem der Ausbau der Straßen in den
Zentralraum NÖ im Vordergrund:

"Wir meinen hier, dass man die B37 Krems -Zwettl weiterführen soll, bis
Gmünd einerseits, bis Waidhofen an der Thaya andererseits;

Darüber hinaus zum neuen Nachbarn Budweis, der gleichzeitig auch mit der Bahn erreichbar werden soll, d. h. eine Internationalisierung der Franz Josefs Bahn über die Staatsgrenze hinaus."

Infrastruktur ist Grundlage für Betriebsansiedelungen
Die Bahn müsse zu einem weiteren wichtigen Standbein im Bereich
Gütertransport ausgebaut werden. Gut ausgebaute Verkehrsinfrastruktur sei eine Grundvoraussetzung, damit sich Betriebe im Waldviertel ansiedeln, meinte Sacher.


______________________________________________________ Obwohl dass Ewald Sacher ein Eisenbahner ist, setzt sich dieser für den
Ausbau der Straßen in Waldviertel ein, was ich für einen Skandal hakte,
denn Ewald Sacher sollte sichj als Eisenbahner für den Ausbau der Bahn
einsetzen und den Ausbau der Straßen eher bekämpfen, denn ween das
Strasennetz besser ausgebaut würde, werden im Waldviertel sicher noch
mehr Leute eher mit den Auto als mit den Zug fahren, was ich für falsch halte, denn man sollte die Franz-Josef-Bahn auf 150 bis 16ß Km/h ausbauen, ieder direkte Züge ab/bis Wien FJB nach/von Budweis und enventuell weiter einführen und auch die teilweise stillgelegten Regionalbahnen inbesondere Schwarzenau - Waidhofen/haya - Frates -Slavonice und Retz - Drosendorf fr den Personenverkehr wieder reaktivieren (was angeblich eh gesehen soll)
und dieese Bahnstrecken auf 80 bis 12ß Km/h ausbauen, aber auch an einer Reaktiverung und Ausbau auf 60 bis 8ß Km/h der Waldviertler
Schmalsspurbahn Gmünd NÖ - Gross Gerungs um dann zumindestens bis Langschlag auch im regulären Personenverkehr wieder fahren zu können aber allerdings sollte man künftig dann mit nur einen einzigen Triebwagen der Reihe 5090 im 2-Stunden-Takt und ohne besetze Bahnhöfe auskommen können, weshalb auch ein Ausbau der Waldviertler Schmalsspurbahn nötig wäre, wenn eine Fahrt von Gmünd NÖ nach Gross Gerungs (oder notfalls nur bis Langschlag) nur noch 53 Minuten dauern würde, könnte dann mit nur einen einzigen Triebwagen der Reihe 5090 ständig hin.- und her gefahren werden!

Wenn dann doch noch ein bis zwei Bahnhöfe (z.B: WeItra) auf dieser
Strecke als Zuglleitbahnof benötigt werden würde, dann sollte/n diese/r nicht nur Fahrkarten verkaufen, sondern auch ein Mini-Reisebüro für Nah und Fernreseisen inkusive ZImmervermitttlung in der Reion führen sowie eventuell auch das Postamt führen, da es die ÖBB selbst kaum jemals machen würde, wäre ein alternativer Bahnbetreiber zu suchen!

Ein zweiter Triebwagen der Reihe 5090 könnte als Reserve dienen bzw. für kleine Gruppen als Verstärker in Richtung Gross Gerungs oder Sonderzüge in Richtung Alt Nagelberg (Zubriger zur Museumsbahn nach Heidenreichstein) eingesetz werden!

Aber bei einer eigenen "Waldviertler Schmalsspurbahn - Gesellschaft"
könnte ich mir eine Beteiiligung, des ÖBB -GB - "Erlebnisbahn"
vorstellen, neben oder statt der ÖBB könnten sich auch die NÖVOG, LTE, die tschechische Schmalsspurbahn JHD, die Gemeinden sowie des Waldviertler Schmalsspurbahnvereines vorstellen!

Vor kurzem wurde das Waldviertel zum "Ökoland" erklärt, dieser Titel ist
nur dann gerecht wenn man gerade im Waldviertel auf den Bau weiterer
Strassen verzichtet und dafür zumindestens die drei oben genannten
Regionalbahnen im Waldviertel wieder reaktiviert!

MfG

Ornette Novotny



Es fahrt halt nur die FJB ins Waldviertel. Die ist angeblich schon dumm
gebaut
worden, primär unter militärischen Motiven, große Ansiedlungen außer Gmünd
wurden
umgangen, dadurch die Ortschaft Schwarzenau zur Kleinstadt aufgepäppelt.
Und zuletzt wurde sie als direkte Verbindung (Luftlinie) nach Prag
heruntergefahren.
Ein Ausbau wäre da vor allem auf der tschechischen Seite sinnvoll, dann
müsste man
nicht den Umweg über Brünn und die Nordbahn nehmen. Die Österreicher haben
zumindest elektrifiziert und alle kleinen Haltestellen aufgelassen, womit
die FJB eine
Park&Ride-Strecke wurde und jeder Waldviertler soundso ein Auto braucht.

> einführen und auch die teilweise stillgelegten Regionalbahnen inbesondere
> Schwarzenau - Waidhofen/haya - Frates -Slavonice und Retz - Drosendorf
für
> den Personenverkehr wieder reaktivieren (was angeblich eh gesehen soll)
> und dieese Bahnstrecken auf 80 bis 12ß Km/h ausbauen,

die Thayatalbahn die ich seit meiner Kindheit kenne auf jeden Fall. Für
einige scheint
Retz-Drosendorf im Weinviertel zu liegen, darum heißen die Fahrradzüge
offenbar
Reblausexpress. Über die wirkliche Grenze auf der Route kann man auch mit
Anrainern lange diskutieren. Retz ist sicher Wein, Drosendorf sicher Wald.

> aber auch an einer
> Reaktiverung und Ausbau auf 60 bis 8ß Km/h der Waldviertler
> Schmalsspurbahn Gmünd NÖ - Gross Gerungs um dann zumindestens bis
> Langschlag auch im regulären
> Personenverkehr wieder fahren zu können aber allerdings sollte man
> künftig dann mit nur einen einzigen Triebwagen der Reihe 5090 im
> 2-Stunden-Takt und ohne besetze Bahnhöfe auskommen können, weshalb auch
> ein Ausbau der Waldviertler Schmalsspurbahn nötig wäre, wenn eine Fahrt
> von Gmünd NÖ nach Gross Gerungs (oder notfalls nur bis Langschlag) nur
> noch 53 Minuten dauern würde, könnte dann mit nur einen einzigen
> Triebwagen der Reihe 5090 ständig hin.- und her gefahren werden!

Weitra ist denk ich der größte Ort und die Strecke Gmünd-Weitra wäre
jedenfalls
sinnvoll. Über die Leistungsfähigkeit von Bahnen unterhalb Normalspur
besteht
offenbar auch unter Experten noch immer keine Einigkeit. Beschleunigen
kann man
die Strecke sicher, das angeblich so teure Umschemeln von Güterwägen wirds
aber
wohl nicht mehr spielen.

> Ein zweiter Triebwagen der Reihe 5090 könnte als Reserve dienen bzw. für
> kleine Gruppen als Verstärker in Richtung Gross Gerungs oder Sonderzüge
in
> Richtung Alt Nagelberg (Zubriger zur Museumsbahn nach Heidenreichstein)
> eingesetz werden!
>
Auf dem ÖBB-NÖVOG-Folder steht, dass der Betrieb auf dem Nordast Gmünd-
Litschau noch nicht gesichert ist. Gehts doch nach Plan, dann gibt es
heuer an den
spärlichen Betriebstagen sogar zwei Zugspaare, sodass man (offenbar zum
Ärger
mancher Eisenbahnfans, aber zur Freude der Gemeinde Litschau) auch in
Litschau
mittagessen oder im See baden kann. Merkwürdigerweise sollen die Züge
offenbar
abends nach Litschau eingezogen werden. Schade, dass vor einem knappen
Jahrhundert für die Strecke Litschau-Neubistritz die Bau-Luft ausgegangen
ist.
______________________________
Außer diesen Strecken verfügt das Waldviertel übrigens noch über einige
Schienenleichen, nämlich die Raabser Bahn (aufgegeben, vielleicht noch
befahrbar),
die Spange zur Nordwest (angeblich nicht befahrbar, liegt aber) und die
gelegentlich
museal genützte Route Zwettl-Martinsberg. Auch dort ist die Bau-Luft vor
der Donau
ausgegangen, und heute kann man offenbar nur mehr Asphaltbänder in die
Landschaft klatschen.

robert
__________________________
Betr. der Schmalspurbahn könnte ich mir für den Abschnitt G.Gerungs -
Langschlag einen RufZug ähnlich wie auf dem noch betriebenen Teil der
Stammersdorferbahn (Raum Groß Schweinbarth) vorstellen.
M.f.G. Baalmann Peter
NorbertK

Re: Ausbau der Verkehrsinfrastruktur im Waldviertel

Beitrag von NorbertK »

5046-01 hat geschrieben: wenn eine Fahrt von Gmünd NÖ nach Gross Gerungs (oder notfalls nur bis Langschlag) nur noch 53 Minuten dauern würde, könnte dann mit nur einen einzigen Triebwagen der Reihe 5090 ständig hin.- und her gefahren werden!
Sinn macht das aber allenfalls, wenn in Gmünd entsprechende Anschlüsse bestehen.
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