20% LKW weniger.....

Neuigkeiten & Sichtungen auf den österreichischen Schienen
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Markus1099
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20% LKW weniger.....

Beitrag von Markus1099 »

.....auf der rollenden Landstraße! :-(
Wurde soeben in den Nachrichten (ö3) gemeldet!
20-30 000 LKW weniger seit JAhresbeginn!
Den Grund kennt ihr alle: Wegfall der Ökopunkte!
Okombi überlegt das Angebot zu reduzieren, da es so nicht rentabel ist!
Okombi hofft, dass nach der EU-Erweiterung (bei weiteren genauen Kontrollen der StraßenLKWs) wieder mehr LKWs auf der Schiene verkehren......
Ob sich diese Hoffnung erfüllen wird???

Markus1099
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Sybic
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Beitrag von Sybic »

Weshalb nehmen wir uns nicht die Schweiz als Vorbild und scheren aus der EU aus, in dem man die Frächter durch "Pönalzahlungen" nötigt auf die Rola auszuweichen?

Eventuell müsste man vorher das Angebot ausbauen (Kapazitäten verfügbar?) und sollte sich dennoch ein unbelehrbarer Frächter finden, welcher dennoch die Autobahn vorzieht; es bleiben die bereits erwähnten Pönalen übrig, welche man durchaus nach gefahrener Wegstrecke berechnen könnte.

Was meinst Du dazu?
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wwoer

Beitrag von wwoer »

Der Beitrag ist aber nur für den heutigen Unsinnigen Donnerstag bestimmt, oder?

Ganz abgesehen davon, dass die Zahlen nicht stimmen können (das wären nämlich täglich 19 bis 28 vollbesetzte Züge weniger) ist das Ganze einfach denkunmöglich, wir sind nun einmal in der EU und haben uns an das Gemeinschaftsrecht zu halten.

Man sollte jetzt endlich einmal aufhören, unhaltbare Vorschläge zu machen, und dafür mit einer sinnvollen Verkehrspolitik (strengre Kontrollen, Maut im Sinne der neuen Wegekostenrichtlinie) beginnen. Zu einer sinnvollen Verkehrspolitik gehört für mich auch eine Eisenbahninfrastruktur, die man dann aber auch zu angemessenem IBE benützen kann. Das IBE für die geplanten Tunnelstrecken wird nämlich niemand bezahlen können.

Wolfgang
Markus1099
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Beitrag von Markus1099 »

Ganz abgesehen davon, dass die Zahlen nicht stimmen können
Ob die Daten stimmen oder nicht, kann ich leider nicht sagen. Ganz sicher bin ich mir, dass die von mir geschriebenen Zahlen tatsächlich so in den Nachrichten gefallen sind!!!
Weshalb nehmen wir uns nicht die Schweiz als Vorbild und scheren aus der EU aus, in dem man die Frächter durch "Pönalzahlungen" nötigt auf die Rola auszuweichen?
Keine Frage, dass in der Schweiz einiges anders ist, doch das können wir sicher nicht so auf Österreich umlegen, schon allein wegen der EU, aber nicht nur! Wäre in Österreich die letzte Volksanstimmung nicht ev. anders ausgegangen - ich fürchte schon, dass die Österreicher allgemein viel "straßenfreundlicher" sind.

Markus1099
Bernhard S.
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Registriert: Do Aug 29, 2002 17:31

Beitrag von Bernhard S. »

Ja, stimmt genau, die Österreicher sind sehr viel straßenfreundlicher als die Schweizer, erst vor 14 Tagen fand eine Abstimmung in der Schweiz statt in der es unter anderem darum ging eine 2. Tunnelröhre durch den Gotthard zu bohren - für eine Autobahn wohlgemerkt. Das Ergebnis läßt sich mit einem Wort wiedergeben: ABGELEHNT.

Der Schweizer Verkehrsminister Leuenberger ist schon lange im Amt und es ist nicht so wie bei uns, daß alle paar Monate ein Neuer kommt und glaubt er ist jetzt der, der alles "richtig" macht. Es ist bei weitem nicht so, wie die Geschichte zeigt.

Bernhard
Stefan_M

Beitrag von Stefan_M »

Weshalb nehmen wir uns nicht die Schweiz als Vorbild und scheren aus der EU aus, in dem man die Frächter durch "Pönalzahlungen" nötigt auf die Rola auszuweichen?

Eventuell müsste man vorher das Angebot ausbauen (Kapazitäten verfügbar?) und sollte sich dennoch ein unbelehrbarer Frächter finden, welcher dennoch die Autobahn vorzieht; es bleiben die bereits erwähnten Pönalen übrig, welche man durchaus nach gefahrener Wegstrecke berechnen könnte.
100% Zustimmung!!!
Ja, stimmt genau, die Österreicher sind sehr viel straßenfreundlicher als die Schweizer
Ja leider!! Man muss aber auch dazu sagen dass in der Schweiz seitens der Politik einfach mehr getan wird. Bahnhöfe sind nicht verdreckt und heruntergekommen wie bei uns sondern pulsieren als Lebenszentrum.

Auch für den angesprochenen Güterverkehr müsste man hierzulande natürlich erst eimal etwas investieren - wie eben die Schweizer mit ihrem Gotthardbasistunnel!! Sobald man aber im Gasteinertal auch nur eine rollende Landstraße mehr fahren lassen will schreien dort die Wirtschaftsbonzen, ÖVP-Stammwähler, Autofahrer, Thermen und Liftbetreiber unter dem Deckmantel Anrainer auf!! Dem ganzen Tal würde ich raten einmal in die Geschichte zurückzublicken und nachzulesen welches Verkehrsmittel das Gasteinertal erst zu einem Tourismusgebiet gemacht hat und wie die wohlhabende Kundschaft früher in dieses Loch gekommen ist! Good morning bath-gastein!!

LG, Stefan
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