Schieneninfrastruktur in Österreich

Neuigkeiten & Sichtungen auf den österreichischen Schienen
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5046-01

Schieneninfrastruktur in Österreich

Beitrag von 5046-01 »

2 sehr wichtige Punkte zur Schieneninfrastruktur sind in Österreich
rechtlich unklar :

-Rechtswidrige (?) Anhebung der Schienenmaut weit über dem
Verbraucherpreisindex durch Beschlüsse der Bundesregierung --> ein Fall
für's Handelsgericht (die exorbitanten Mieterhöhungen f. Pächter durch die
ÖBB hat das Kartellgericht wegen Mißbrauchs der marktbeherrschenden Stellung
abgewürgt!). Da müßte ev. eine NE-Bahn die ÖBB-Infrastruktur bzw. die
Republik klagen!

- EU-Rechtswidriges (?) nicht-Betreiben der 2001 durch die SchiG
ausgeschriebene Regionalbahnen, obwohl sich für alle Strecken Interessenten
gefunden haben (Ausnahme : Lavamünderbahn, touristische Strecken in NÖ.)

dazu - s. Anhang - aus der HP von Pro Bahn Deutschland (www.pro-bahn.de)
wwoer

Beitrag von wwoer »

Zu Punkt 1:
Das sind erstens wirklich zwei nicht vergleichbare Tatbestände (Mieterhöhung und IBE), zweitens wird das IBE ja nicht von der Bundesregierung, sondern von der ÖBB Infrastruktur Betriebs AG (bzw. dem jeweiligen EIU) festgelegt. Daher kann es auch keine diesbezüglichen Beschlüsse der Bundesregierung geben.
Richtig ist, dass der Staat der ÖBB Infrastruktur Betriebs AG lt. BB-Strukturgesetz nur einen Zuschuss zur Deckung der Betriebskosten gewähren darf, insoweit auch bei wirtschaftlichster Betriebesführung keine Kostendeckung zu erzielen ist. Daraus kann natürlich ein gewisser Druck auf die Einhebung eines angemessen hohen IBE abgeleitet werden, was aber vom Normgeber offensichtlich so beabsichtigt ist..
Wenn die ÖBB Infrastruktur Betriebs AG nun eine entsprechendes IBE festlegt, ist das nur die Vollziehung bestehenden Rechts und nicht die Ausnützung einer marktbeherrschenden Stellung

Zu Punkt 2:
Hier haben wir ab 2004/2005 eine vollkommen neue Rechtslage (nicht mit Deutschland vergleichbar):
Wo bitte steht, dass die ÖBB Infrastruktur Betriebs AG irgend eine Strecke betrieben muss? Sie hat das Recht, eine Strecke, die sie derzeit betreibt, zu pachten, muss es aber keineswegs. Es besteht nur eine Verpflichtung der ÖBB Infrastruktur Bau AG das Schienennetz an ein EIU zu verpachten, bzw. die SCHIG (neu) mit der Vermittlung eines EIU beauftragen. Grundsätzlich kann jedes EIU (bei Vorliegen der gesetzlichen Voraussetzungen) eine Strecke gegen ein angemessenes (betriebswirtschaftlich berechnetes) Entgelt pachten.
Sollte sich kein EIU finden, das die Strecke pachtet, ist mE die ÖBB Infrastruktur Bau AG sogar lt. Gesetz verpflichtet, einen Einstellungsantrag für die Strecke zu stellen und diese (gegebenenfalls im Wege der Immobilien GmbH) bestmöglichst zu verwerten.

Wolfgang
5046-01

stillgekegten Bahnstrecken in Österrreich

Beitrag von 5046-01 »

Warum sind den die Eisenbahner so dagegen dass ptivate oder regionale Bahnen auf stillgekegten Bahnstrecken fahren würden, ich finde es gut was man in Deutschland und
anderswo in Europa maxht, z.B: Prignitzer Eisenbahn, BRKS, Vinschtgaubahn
usw.

Auch unter der SPÖ in Österrreich bzw. unter den Kommunisten in OStblochk
wurden
Regionalbahnen stillgelgt und das Ausserfern und Engelhartstetten waren
Beispiele
dafür wo die ÖBB trotz Zahlungen der Länder NÖ sowie Tirol absolut nicht
mehr
fahren wollten, wo sieht es besser aus in Ausserfern oder
Engelhartstetten??

Ich kann mir aber auch regionale Bahngesellschaften vorstellen, welche
zumindstens
zum Teil den Staatsbahnen gehören, als Beispiele stelle ich mir die
Schneebergbahn
oder vor allem die Usedomer Bäderbahn in der DDR vor!

Was die stillgelgten Regionalbahnen in Österrreich betrift, wenn die ÖBB
nicht selbst
diese Strecken reaktivieren, wäre ich dafür das z.B; dass die ZS oder BRKS
von Siebenbrunn nach
Engelhartstetten, der Raaberbahn von Deutschkreutz nach Oberpullendorf
oder die CD von Retz nach
Drosendorf und später auch von Slavonice nach Waidhofen an der Thaya
fahren würden!

Von den 3 Eurofimawagen, könnte z,B: die Raaberbahn diese erwerven und
zumindestens 2 davon für den IC-Verkehr auf der Raaberbahn einsetzen!

Ich habe mich schon öfters klar ausgedrückt, dass ich sehr wohl gegen die
ÖVP-FPO -Zerschlagung der ÖBB und auch vorallem gegen das totale Zerschlagung
a la Britsh Rail bin, wegen ein paar Regionalbahnen müssen die ÖBB ja nicht
glauben, dass man den Eisenbahnverkehr komplett a la Britsh Rail gestalten würde!
nin

Ornette


----- Original Message -----
From: [ mailto:schienenpeter@aon.at ]Peter Baalmann
To: [ mailto:franz.pototschnig@kleinezeitung.at
]franz.pototschnig@kleinezeitung.at
Sent: Saturday, November 08, 2003 10:52 AM
Subject: Regionalbahnen




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In einem von Ihnen verfaßten Kommentar in der "Kleinen Zeitung" um den
13.9.03 anläßlich des Jubiläums der Regionalbahn Mixnitz – St. Erhard
haben Sie folgenden Satz geschrieben: "Bahnen, die einmal weg sind, kommen
nicht wieder". Es geht uns daher um die Frage der Reaktivierung von
Regionalbahnen.

Es ist richtig, daß in der Steiermark leider gar nicht wenige Bahnen für
den Personenverkehr od. überhaupt ganz stillgelegt wurden. Einige davon
konnten dank des Engagements von Eisenbahnliebhabern als Museumsbahnen
überleben. Es ist weiters richtig, daß es bisher noch zu keinen
Reaktivierungen im plamäßigen Personenverkehr in der Steiermark kam.



Doch ein Blick über die Grenzen zeigt sehrwohl das Gegenteil:

Nicht weit von der Steiermark entfernt ging vor einigen Jahren die seit
Jahrzehnten geschlossene relativ lange Strecke Murska Sobota (SLO) –
Zalalövö (H) wieder in Betrieb.

Baden-Württemberg: Dort ist die Liste der wieder eröffneten Bahnen schon
recht lang:

· Schussenried Bf. – Sch. Kloster

· Flughafen Stuttgart – Plieningen (Neubaustrecke)

· Heilbronn Hbf. – HN Stadt (Stadtbahn als Ersatz f. ehem.
Straßenbahn)

· Balingen – Schömberg (Wochenendverkehr)

· Stahringen – Stockach

· Laupheim Stadt – L. West

· Kleinengstingen – Schelklingen (Wochenendverkehr)

· Maulbronn West – M. Stadt ( -"- )

· Entringen – Herrenberg

· Böblingen – Dettenhausen

· Rudersberg – R. Nord

· Amstetten/Württ. – Gerstetten (Wochenendverkehr)

· Metzingen – Urach

· Hintschingen – Blumberg (Reakt. demnächst)

· Hüfingen – Bräunlingen ( -"- )

Auf mehreren dieser Strecken wurden die prognostizierten Fahrgastzahlen
tatsächlich merklich übertroffen. Weitere Infos über den Bahnausbau im
"Ländle" unter [ http://www.3loewentakt.de/ ]www.3loewentakt.de . Die
Wochenendverkehre zum Regeltarif sollen die jahrzehntelang von der Bahn
entwöhnte Bevölkerung im 1. Schritt wieder mit „ihrer“ Bahn vertraut
machen. Im Bereich Karlsruhe wurden gleichzeitig mit dem Einsatz von
straßenbahntauglichen Stadtbahnwagen zahlreiche neue Haltepunkte
geschaffen u. bahnparallele Buslinien kompromißlos auf Zubringerlinien
umgestellt.

Reinland-Pfalz: Dort sieht es ähnlich erfreulich aus:

· Alzey – Kirchheimbolanden

· Grünstadt – Ramsen – Eiswoog

· Mayen West – Kaisersesch

· Kreuzberg – Ahrbrück

· Grünstadt – Monsheim

· Hinterweidenthal Ost – Bundenthal (Wochenendverkehr)

· Winden – Bergzabern

· Wörth – Lauterburg

· Winden – Weißenburg

· Enkenbach – Kaiserslautern

sonst. dt. Bundesländer: praktisch in allen kam es bereits zu
Reaktivierungen, wenn auch in geringerer Anzahl. Zu bemerken ist, daß in
einigen Fällen stillgelegte Regionalbahnen als Straßenbahnen wieder
geöffnet wurden u. diese somit im DB-Kursbuch nicht mehr aufscheinen (z.B.
im Raum Stuttgart, Kassel).

Österreich: Auch bei uns wurden/werden (bereits) einige Strecken zu den
östlichen Nachbarländern wieder befahrbar gemacht:

· Retz – Znaim

· Parndorf – Petrzalka

· Oberwart/Felsö Ör – Szombathely (dzt. in Bau)

· Waidhofen – Slavonice (Spatenstich bereits erfolgt)

ital. Bahnen: Hier hat sogar die Staatsbahn 2 technisch schwierige,
landschaftlich großartige Gebirgsbahnen nach jahrelanger Stillegung wieder
in Betrieb genommen:

· Firenze – Fiesole – Bgo. S. Lorenzo

· Salerno – Mercato S. Severino

· In Südtirol wurde die bestehende Schmalspurbahn Trento – Malè um
10 km bis Marilleva verlängert, um umsteigefrei ein großes Skigebiet zu
erreichen; dies war ein völliger Neubau, wo es noch nie eine Bahn gab.

· Weiters wird als Ersatz für die kurzsichtigerweise verbaute
Trasse der ehem. Schmalspurbahn Klausen – Plan (Viafier Gherdeina)
zumindest ein Teilabschnitt v. c.a 2 km zw. 2 Skigebieten Ende 2004
unterirdisch neu errichtet.

· Bereits im Mai 2004 geht die lange Vinschgerbahn von Meran nach
Mals endlich wieder in Betrieb.

Schweiz: Auch hier wurde vor wenigen Jahren eine völlig neue
Schmalspurbahn (Vereinabahn) errichtet, die fast zur Gänze im Tunnel fährt
(und das trotz sehr teurer Bauweise, aber in der Schweiz kann man sich
offensichtlich noch Bahnen leisten)

YU: Mit massiver Hilfe der Staatsbahn (!!!) baut dzt. ein Club von
Eisenbahnfreunden den spektiakulärsten Abschnitt der bosnischen Ostbahn
als eine Art Eisenbahn-Disneyland wieder auf. Selbst in diesem nahezu
konkursreifen Staat kann man sich offensichtlich so etwas eher noch
leisten als in Österreich!

Mallorca: Hier wurde vor Jahrzehnten fast das gesamte umfangreiche
Schmalspurnetz aus lauter Sparwahn stillgelegt. Nun werden – damit die
Insel nicht völlig in Autos erstickt - die meisten dieser Strecken
reaktiviert, so von Inca nach Arta u. von Inca nach Sa Pobla. Um attraktiv
u. konkurrenzfähig zu sein, werden Neigezüge eingesetzt u. die Strecken
für 100 km/h ausgebaut. In Palma u. Sa Pobla werden ergänzend dazu neue
Straßenbahnen errichtet.

Israel: In kaum einem Land der Welt wurde das nahezu völlig
heruntergewirtschaftete u. bereits weitgehend stillgelgte Schienennetz in
so kurzer Zeit wieder hochgefahren. Mit jedem ausgelieferten Triebwagen
wird der Fahrplan verdichtet! Nach Jerusalem werden sogar 2 Neubaustrecken
errichtet. Ganz in den Süden arbeitet man an der Bahn durch die Wüste bis
Eilat. Das Fernsehen berichtet zwar täglich aus diesem Eisenbahnparadies,
jedoch nur über ein einziges typ. (=negatives) Fernsehthema (einen zur
Weltpolitik hochgeputschten lokalen Volksgruppenkonflikt) u. nicht über
die erfreuliche jüdische Verkehrspolitik.

Libyen: Vor ca. 20 Jahren wurden die beiden Schmalspurnetze eingestellt.
Seit wenigen Jahren sind jedoch 2 Strecken von insgesamt ca. 1000 km in
Bau; die Planungen reichen jedoch auf eine zusammenhängende Küsten- u.
eine Nord-Süd-Linie von weiteren ca. 2.200 km. Ein schönes Beispiel, wie
sich dieser einst verkehrspolit. Schurkenstaat zu einem Vorbild gewandelt
hat!



Für die Bahn nach St. Erhard besteht sehrwohl auch ein Potential im
Personenverkehr: Als Vorbild kann die ähnlich strukturierte Bahn 11 km
lange Bürmoos – Trimmelkam (23 km nördlich v. Salzburg) dienen. Sie hat
im Einzugsgebiet nicht einmal 10.000 Einwohner, aber jährlich gut 1 Mio.
Fahrgäste (100 x) und das in einem Gebiet ohne nennenswerten
Fremdenverkehr. Mixnitz liegt ebenfalls im Einzugsgebiet der Großstadt
Graz (41 km nördlich) u. das Tal der Schmalspurbahn (12 km lang) weist
ebenfalls eine eher geringe Siedlungsdichte auf. Wenn dort z.B. 5000
Einwohner leben, wäre das jährliche Potential 1/2 Mio. Nach dem Vorbild
der Lungauer Tälerbusse könnten ab St. Erhard die Wochenendausflügler in
die Wandergebiete verteilt werden. Wegen des ÖBB-Taktfahrplans in Mixnitz
(Taktzüge von/nach Graz jew. um '33 u. 21) kann der gesamte Verkehr mit
einem einzigen Triebwagen u. nur 1 Mann Personal bei max. 18-20'
einfacher Fahrzeit abgewickelt werden! Da kommt ein Bus zumindest nicht
billiger; dank der höheren Attraktivität einer Schmalspurbahn ( im
Freizeitverkehr bis zu 9 x mehr, im Pendlerverkehr ca. 2 x mehr =
Schienenbonus) ist aber die zu erwartende Fahrgastzahl weit höher u. somit
auch die Fahrscheinerlöse!



Wir ersuchen, diese Fakten journalistisch zu verwerten u. verbleiben mit
freundlichen Grüßen! Für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung.

M.f.G. Baalmann

Andreas schrieb:
>Ornette,
>
>Nimm bitte einmal zur Kenntnis, dass in der
>heutigen Zeit wirtschafliche Argumente Vorrang haben. Das ist eben
>neoliberale Wirtschaftpolitik - die du ja auch unterstützt, wenn du
>forderst, den Betrieb auf Nebenbahnen auszuschreiben bzw. an Private zu übertragen!!!
>
>a.r.
>
>
wwoer

Beitrag von wwoer »

Ich glaube nicht, dass die Eisenbahner (gemeint ist offenbar die Gewerkschaft) in der neuen Struktur so viele Möglichkeiten haben, dagegen zu sein, dass ausländische EVU fahren. Das Problem ist nur, dass man zuvor einen Infrastrukturbetreiber braucht. Und der muss zuerst einmal die Pacht und die Streckenerhaltung finanzieren können.

Dass im Ausserfern gefahren wird, ist nur durch einen entsprechenden Zuschuss des Landes Tirols möglich. Die spezielle geografische Lage des Gebiets macht denn Einsatz von öffentlichen Mitteln vertretbar. Inwieweit dies für andere Region ein Modell sein kann, liegt in der Kompetenz der Länder. Und in ihrer Bereitschaft dafür zu bezahlen.

Nichts gegen regionale Bahnen unter Beteiligung der ÖBB, aber nicht unbedingt nach Muster der Schneebergbahn. Dort fährt die ÖBB seit Jahren nur Verluste ein. Solche Modelle machen nur Sinn, wenn die Länder durch entsprechende Zuschüsse bei wirtschaftlichem Betrieb ein positives Ergebnis ermöglichen. Zusätzliche Verlustbringer darf und kann sich die ÖBB nicht leisten.

Ich kann den Zustand der 3 Eurofima-Wagen nicht beurteilen, gehe aber davon aus, dass sie so stark beschädigt sind, dass eine Instandsetzung unwirtschaftlich wäre. Warum sonst sollte sie die ÖBB nicht instand setzen?

Zu diskutieren, ob man jetzt für oder gegen die ÖBB-Struktur ist, ist müßig, sie ist Gesetz und wir müssen damit leben.

Wolfgang
NorbertK

Re: stillgekegten Bahnstrecken in Österrreich

Beitrag von NorbertK »

5046-01 hat geschrieben:dass ptivate oder regionale Bahnen auf stillgekegten Bahnstrecken fahren würden, ich finde es gut was man in Deutschland und anderswo in Europa maxht, z.B: Prignitzer Eisenbahn
Die Prignitzer Eisenbahn fährt nicht auf stillgelegten Bahnstrecken.
hcl
Beiträge: 775
Registriert: Di Aug 12, 2003 13:54

Beitrag von hcl »

wwoer hat geschrieben: Nichts gegen regionale Bahnen unter Beteiligung der ÖBB, aber nicht unbedingt nach Muster der Schneebergbahn. Dort fährt die ÖBB seit Jahren nur Verluste ein.
Dann möge man mir einmal erklären wieso man in diesem gottverdammten Land nicht fähig ist eine Zahnradbahn auf den höchsten Berg des Erzherzogtums Österreich unter der Enns derart touristisch zu verwerten (auch hinsichtlich Gästen aus dem Osten - Ungarn etc.), daß der Betrieb halbwegs kostendeckend ist. Jeder hirnverbrannte Schweizer könnte das. Selbst einem Deutschen traue ich das zu.
Understanding is a three edged sword. Your side, their side, and the truth.
wwoer

Beitrag von wwoer »

Das liegt nicht unbedingt an der Bahn und deren Betreiber. Sieh dir nur einmal die Urlauber der Region Interlaken/Grindelwald/Wengen im Vergleich zu denen in Puchberg an. Im ersten Fall hört man mehr Japanisch und Englisch als Deutsch, im anderen fast nur „Wienerisch“, was doch gewisse Rückschlüsse auf das Einzugsgebiet zulässt. Überdies dürfte das Durchschnittsalter der Urlauber in Puchberg doppelt so hoch sein wie in der erstgenannten Region.
Wenn die Rahmenbedingungen nicht gegeben sind, kann man halt nicht zaubern.

Wolfgang
hcl
Beiträge: 775
Registriert: Di Aug 12, 2003 13:54

Beitrag von hcl »

Ist doch eh gut... Die jungen Leute brauchen ja keine Bahn, um auf den Schneeberg zu kommen :)
Understanding is a three edged sword. Your side, their side, and the truth.
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