Streik - Fahrtkostenersatz...
-
Stefan_M
Streik - Fahrtkostenersatz...
Wohin kann man sich (falls dieser Sch... Streik länger dauern sollte) wenden bezüglich Fahrkostenersatz? Kann man den Gewerkschaftstrotteln die Taxirechnung vorlegen, oder müsste man klagen,.....
So eine Frechheit könnte sich in der Privatwirtschaft niemand erlauben wie es die Gewerkschaftsheinis der ÖBB derzeit tun - man kann gar nicht genug auf diese Assis schimpfen, aber das ist ein anderes Thema!!
Grüße, Stefan
So eine Frechheit könnte sich in der Privatwirtschaft niemand erlauben wie es die Gewerkschaftsheinis der ÖBB derzeit tun - man kann gar nicht genug auf diese Assis schimpfen, aber das ist ein anderes Thema!!
Grüße, Stefan
Du kannst gar niemanden Klagen. Streik ist dem Gesetz nach wie eine Naturkatastrohpe zu behandeln: Höhere Gewalt.
Wo kommen wir da hin, wenn jeder bei Streik klagen kann? Stell' Dir vor in einem Zulieferbetrieb von Volkswagen wird gestreikt und VW klagt dann auf Schadensersatz, das würde ja die gesamte Wirtschaft ruinieren. Keiner könnte mehr streiken, weil indirekt das Unternehmen draufgeht. Und jetzt bitte kein Kommentar à la "ordentliche Mitarbeiter streiken nicht". Das Streikrecht ist in der Verfassung verankert und wer sich betroffen fühlt kann es nützen. Alles andere ist demokratiepolitisch nicht zu akzeptabel.
Eher sollte das Mittel Streik einmal öfter genutzt werden, z. B. Dienst nach Vorschrift im AKH, damit die Bevölkerung einmal erkennt, daß sie den "Sozialschmarotzern" über die dauernd geschimpft wird, ähnlicher ist als sie es für wahr haben will.
Wo kommen wir da hin, wenn jeder bei Streik klagen kann? Stell' Dir vor in einem Zulieferbetrieb von Volkswagen wird gestreikt und VW klagt dann auf Schadensersatz, das würde ja die gesamte Wirtschaft ruinieren. Keiner könnte mehr streiken, weil indirekt das Unternehmen draufgeht. Und jetzt bitte kein Kommentar à la "ordentliche Mitarbeiter streiken nicht". Das Streikrecht ist in der Verfassung verankert und wer sich betroffen fühlt kann es nützen. Alles andere ist demokratiepolitisch nicht zu akzeptabel.
Eher sollte das Mittel Streik einmal öfter genutzt werden, z. B. Dienst nach Vorschrift im AKH, damit die Bevölkerung einmal erkennt, daß sie den "Sozialschmarotzern" über die dauernd geschimpft wird, ähnlicher ist als sie es für wahr haben will.
Understanding is a three edged sword. Your side, their side, and the truth.
-
E 412
-
Stefan_M
Höhere Gewalt?? Weil ein paar tausend Arbeitnehmer ihre asozialen Privilegien verteidigen wollen ist das höhere Gewalt?????Höhere Gewalt.
Wie komme ich dazu wenn ich als Kunde eine Leistung bezahlt habe und diese dann wegen so einem Scheiß den ein paar Gewerkschaftsbonzen auf dem Rücken der Kunden austragen nicht in Anspruch nehmen kann??
Es wäre sehr wohl gerecht wenn die Verursacher dieses Streiks den entstehenden Schaden begleichen müssten. Wenn sie schon meinen um den Erhalt ihrer Privilegien kämpfen zu müssen, dann bitte auf einem Weg der nicht auf Kosten von über einer Million unbeteiligter Menschen geht.
Nebenbei gibt es auch so genanntes "BETRIEBSCHÄDIGENDES VERHALTEN", das wäre in der Privatwirtschaft ein Kündigungsgrund. Wenn dieser Streik kein betriebsschädigendes Verhalten ist, was wäre das sonst. Dieser Imagverlust den die GdE den ÖBB da zufügt macht sämtliche Werbeerfolge der letzten Monate zunichte!!!
Ja genau - im Gesundheitssystem vielleicht auch noch - die Ärztekammer würde sich sehr beliebt machen wenn es Tote gibt wegen "Dienst nach Vorschrift" den sie organisiert hat!! Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied. Niemand ist gezwungen bei den ÖBB zu arbeiten - wenn jemand die drei Überstunden im Monat nicht passen (viel mehr können's nicht sein - das hat man ja beim Überstundenboykott selber bewiesen), dann muss er sich halt einen anderen Job suchen. Wenn mir es nicht passt dass ich nach meinem Studium eine 60Stundenwoche und mehr habe, dann muss ich auch den Job wechseln. Wenn die Krankenhausärzte Dienst nach Vorschrift machen würden, dann ginge nichts mehr. Sie tun's nicht und das finde ich auch gut so. Ärzte haben aber analog zur Freifahrt der ÖBBler keine Befreiung von der Krankenversicherung, und gehen auch nicht mit 55 in Pension - im Gegenteil - aber trotzdem streiken sie nicht - wieso tun es manche ÖBBler????Dienst nach Vorschrift im AKH
Staatsekretär Kukacka hat in ZIB ohnehin angedeutet dass sich Zeitkartenbesitzer bei der Gewerkschaft schadlos halten können. Genau das werde ich auch tun, wenn ich am Samstag in der Früh nicht mit dem Zug nach Salzburg komme. Die Rechnung für's Leihauto bekommt die GdE!!
Liebe Grüße, Stefan
-
Stefan_M
Das sollen sich dann ÖBB und GdE untereinander ausmachen wer bezahlt! Hauptsache ich bekomme entweder anteilsmäßig mein Geld zurück das ich für 365 Tage (und keinen weniger) Beförderung in den Zügen der ÖBB bezahlt habe, oder einen Fahrtkostenersatz für ein Mietauto!Das ist eine ziemlich sinnlose Idee, denn dein Vertragspartner ist nicht die GdE, sondern das jeweilige Transportunternehmen.
Da du mit der GdE keinen Vertrag hast, kannst du sie auch nicht klagen oder Schadenersatz fordern...
Liebe Grüße, Stefan
-
Stefan_M
Ich finde es nicht sinnlos sich für Gerechtigkeit einzusetzen!Ich halte es zwar für sinnlos, aber du kannst ja gerne irgendwen dafür eventuell Verantwortlichen klagen.
Mach ich! Aber ich hoffe immer noch dass es genug Eisenbahner gibt die vernünftig werden und so der Streik nicht mehr durchführbar wird. Es kann ja doch auch nicht gegen den Willen vom Großteil der Mitarbeiter gestreikt werden, oder? Außerdem werden die ja etwas verdienen wollen auch - viele werden sich also auf Dauer das Streiken doch nicht leisten können/wollen.berichte uns dann über die Ergebnisse deiner Klage/Schadenersatzforderung.
Oder die GdE Führung kommt sogar zur Vernunft und greift zumindest den Vorschlag von Prof.Van der Bellen auf, die Züge fahren zu lassen und nur die Einhebung des Fahrpreises zu "bestreiken"....
Wir werden sehen....
Liebe Grüße, Stefan
Hallo aufwachen! Das Streikrecht trägt wesentlich mehr zur Gerechtigkeit bei als Deine sinnlose Klage.
Die Eisenbahner werden sicher nicht "vernünftig" und deinetwegen den Streik abblasen... Ein Großteil der Eisenbahner fühlt sich nämlich betroffen und von der Regierung verarscht (gut wer fühlt sich von denen nicht verarscht...). Der Streik ist durchaus gerechtfertigt. Deine Klage wird nicht durchgehen, es handelt sich hier nämlich im juristischen Sinne um einen "Arbeitskampf" (Eingriff in Dienstverträge etc.).
Falls es Dir nicht bekannt sein sollte: Die Gewerkschaft deckt im Streikfall die Gehälter der Mitarbeiter, das geht sich schon eine Zeit lang aus.
Interessanterweise kritisieren immer die Leute Streiks, die aus Berufsgruppen kommen, wo es normalerweise keine Streiks gibt (Selbständige etc...) Es redet ja auch niemand davon Monate zu streiken (Leider).
Im übrigens sei einmal gesagt, daß wenn alle Leute so denken wie Du "In der Privatwirtschaft wird fast nie gestreikt", das eher ein Zeichen dafür ist, daß entweder die "Privatwirtschaftsmitarbeiter" kein ausgeprägtes politisches Denken haben, oder die Arbeitgeber vernünftige Leute sind (ich geh' mal zu Deinen Gunsten von letzterem aus).
Wo kommen wir eigentlich hin, wenn sich die Leute von der Politik andauernd am Schädel schei... lassen? Zur gelebten Demokratie gehört es auch seinem Ärger den Machthabern gegenüber Luft zu machen. Wer kuscht verliert, war immer so, ist so und wird immer so sein.
"Der Preis der Freiheit ist ewige Wachsamkeit!"
Die Eisenbahner werden sicher nicht "vernünftig" und deinetwegen den Streik abblasen... Ein Großteil der Eisenbahner fühlt sich nämlich betroffen und von der Regierung verarscht (gut wer fühlt sich von denen nicht verarscht...). Der Streik ist durchaus gerechtfertigt. Deine Klage wird nicht durchgehen, es handelt sich hier nämlich im juristischen Sinne um einen "Arbeitskampf" (Eingriff in Dienstverträge etc.).
Falls es Dir nicht bekannt sein sollte: Die Gewerkschaft deckt im Streikfall die Gehälter der Mitarbeiter, das geht sich schon eine Zeit lang aus.
Interessanterweise kritisieren immer die Leute Streiks, die aus Berufsgruppen kommen, wo es normalerweise keine Streiks gibt (Selbständige etc...) Es redet ja auch niemand davon Monate zu streiken (Leider).
Im übrigens sei einmal gesagt, daß wenn alle Leute so denken wie Du "In der Privatwirtschaft wird fast nie gestreikt", das eher ein Zeichen dafür ist, daß entweder die "Privatwirtschaftsmitarbeiter" kein ausgeprägtes politisches Denken haben, oder die Arbeitgeber vernünftige Leute sind (ich geh' mal zu Deinen Gunsten von letzterem aus).
Wo kommen wir eigentlich hin, wenn sich die Leute von der Politik andauernd am Schädel schei... lassen? Zur gelebten Demokratie gehört es auch seinem Ärger den Machthabern gegenüber Luft zu machen. Wer kuscht verliert, war immer so, ist so und wird immer so sein.
"Der Preis der Freiheit ist ewige Wachsamkeit!"
Understanding is a three edged sword. Your side, their side, and the truth.
-
WolliW
Zitat: "... Die Gewerkschaft deckt im Streikfall die Gehälter der Mitarbeiter, das geht sich schon eine Zeit lang aus. "
Dann wissen wir ja, wo das Geld hingeht!?
Bin dem Streik gegenüber übrigens mehr oder weniger neutral eingestellt, wenn ich aber Berufspendler wäre, hätt ich auch keine Gaudi, zumal ich kein eigenes Auto hab!
Dann wissen wir ja, wo das Geld hingeht!?
Bin dem Streik gegenüber übrigens mehr oder weniger neutral eingestellt, wenn ich aber Berufspendler wäre, hätt ich auch keine Gaudi, zumal ich kein eigenes Auto hab!
7 x 24 Stunden unbefristet
Stefan_M hat geschrieben:
Der nächste will dann kein Mietauto, sondern einen Flug bezahlt bekommen - nochmal lächerlich !!!
Ich wüsste eine Institution, wo Du Deine Forderungen hinschicken kannst - an das S A L Z A M T !!!!
WolliW hat geschrieben:
hcl hat geschrieben:
Es würde mich schon interessieren, wie der Herr Stefan_M reagieren würde, wenn die Regierung in seine Dienstverträge eingreifen würde? Diese Rechte haben sich ja die Mitarbeiter der ÖBB nicht selbst verpasst, sondern sind das Ergebnis von Jahrzehnten! Und jetzt will diese "Hau-Ruck-Regierung" alles innerhalb von Monaten weghaben - auch wenn das der Rechnungshof als Wahnsinn ansieht - ist denen egal !!!
Meiner Meinung nach sollte dieser Streik ohne Unterbrechung und ohne irgendeine Ausnahme geführt werden (unbefristet versteht sich), aus Solidarität sollten sich auch die innerstädtischen Verkehrsunternehmen anschließen, bis die Regierungsfuzzis zur Vernunft kommen, und das ganze Chaos, das sie anrichten wollen, nochmal überdenken !!!
Nächstes Jahr sind es sogar 366 Tage, hoffentlich verlangt da die Bahn nicht anteilsmäßig mehr für die ÖC!! *loool* - lächerlich !!!Das sollen sich dann ÖBB und GdE untereinander ausmachen wer bezahlt! Hauptsache ich bekomme entweder anteilsmäßig mein Geld zurück das ich für 365 Tage (und keinen weniger) Beförderung in den Zügen der ÖBB bezahlt habe, oder einen Fahrtkostenersatz für ein Mietauto!
Der nächste will dann kein Mietauto, sondern einen Flug bezahlt bekommen - nochmal lächerlich !!!
Ich wüsste eine Institution, wo Du Deine Forderungen hinschicken kannst - an das S A L Z A M T !!!!
WolliW hat geschrieben:
Ach, sag bloß, Du hast etwas gegen bezahlten Urlaub ??Bin dem Streik gegenüber übrigens mehr oder weniger neutral eingestellt, wenn ich aber Berufspendler wäre, hätt ich auch keine Gaudi, zumal ich kein eigenes Auto hab!
hcl hat geschrieben:
Stimmt, wer sich bei dieser Regierung nicht verarscht vorkommt, muss für sie arbeiten, oder ein Volltr..... sein, denn anders gibt es das nicht!Die Eisenbahner werden sicher nicht "vernünftig" und deinetwegen den Streik abblasen... Ein Großteil der Eisenbahner fühlt sich nämlich betroffen und von der Regierung verarscht (gut wer fühlt sich von denen nicht verarscht...). Der Streik ist durchaus gerechtfertigt. Deine Klage wird nicht durchgehen, es handelt sich hier nämlich im juristischen Sinne um einen "Arbeitskampf" (Eingriff in Dienstverträge etc.).
Es würde mich schon interessieren, wie der Herr Stefan_M reagieren würde, wenn die Regierung in seine Dienstverträge eingreifen würde? Diese Rechte haben sich ja die Mitarbeiter der ÖBB nicht selbst verpasst, sondern sind das Ergebnis von Jahrzehnten! Und jetzt will diese "Hau-Ruck-Regierung" alles innerhalb von Monaten weghaben - auch wenn das der Rechnungshof als Wahnsinn ansieht - ist denen egal !!!
Meiner Meinung nach sollte dieser Streik ohne Unterbrechung und ohne irgendeine Ausnahme geführt werden (unbefristet versteht sich), aus Solidarität sollten sich auch die innerstädtischen Verkehrsunternehmen anschließen, bis die Regierungsfuzzis zur Vernunft kommen, und das ganze Chaos, das sie anrichten wollen, nochmal überdenken !!!
-
Stefan_M
@ Johannes: Wieso misst du mit zweierlei Maß?? Wenn die Regierung in Verträge (die ungerecht sind, aber das ist ein anderes Thema) eingreift dann ist das schlecht, aber wenn die Gewerkschaft indirekt in Verträge eingreift (und etwas anderes ist dieser Streik gegenüber Zeitkartenbesitzern nicht) dann ist das ok, oder wie?? Wieso dieses Messen mit zweierlei Maß?? Ich habe für meine Österreichcard bezahlt, und das nicht so wenig. Als Leistung sollte ich dafür Beförderung erhalten. Wenn mir diese Leistung nicht gegeben werden kann ist es doch das Normalste was es gibt wenn ich Ersatz fordere!!!!
Alles in Allem ist das ganze meiner Meinung nach ein Streit der zu einem großen Teil mit Parteipolitik zu tun hat. Die roten Gewerkschafter wollen es einfach nicht akzeptieren dass das Volk im Moment andere Vertreter gewählt hat - deswegen müssen sie anders ihre Macht demonstrieren. Dabei gehen sie eben fast über Leichen!! Denn dieser Streik schadet nicht der Regierung sondern NUR dem Unternehmen Eisenbahn!! Was lernen wir daraus? Richtig - der Gewerkschaft geht es nicht im Geringsten um das Unternehmen Eisenbahn sondern nur um ihren politischen Einfluss und um ihre Privilegien - die Bahn und vor Allem ihre Kunden sind ihr völlig WURSCHT!!
Liebe Grüße, Stefan
Ja genau, aber wenn eben genau diese Rechte nicht mehr zeitgemäß sind sondern den Erfolg des Unternehmens ÖBB behindern und vor Unrecht gerade nur so strotzen, dann GEHÖREN SIE GEÄNDERT!! Und im Sinne der Gerechtigkeit finde ich es auch nicht falsch unter Umständen (das muss allerdings genau definiert und ausdiskutiert werden) in bestehende Dienstverträge einzugreifen!!Diese Rechte haben sich ja die Mitarbeiter der ÖBB nicht selbst verpasst, sondern sind das Ergebnis von Jahrzehnten!
Was die Gewerkschaft macht ist aber eher Erpressung als irgendein Mittel der Demokratie!! Wenn Verhandlungsangebote von vorn herein abgelehnt werden,....Zur gelebten Demokratie gehört es auch seinem Ärger den Machthabern gegenüber Luft zu machen.
Alles in Allem ist das ganze meiner Meinung nach ein Streit der zu einem großen Teil mit Parteipolitik zu tun hat. Die roten Gewerkschafter wollen es einfach nicht akzeptieren dass das Volk im Moment andere Vertreter gewählt hat - deswegen müssen sie anders ihre Macht demonstrieren. Dabei gehen sie eben fast über Leichen!! Denn dieser Streik schadet nicht der Regierung sondern NUR dem Unternehmen Eisenbahn!! Was lernen wir daraus? Richtig - der Gewerkschaft geht es nicht im Geringsten um das Unternehmen Eisenbahn sondern nur um ihren politischen Einfluss und um ihre Privilegien - die Bahn und vor Allem ihre Kunden sind ihr völlig WURSCHT!!
Ich bin nicht in der Privatwirtschaft - das Ganze war nur eine Feststellung!! Ich gehöre nur nicht zu den Leuten die ja zum Sparen sagen aber dann nicht bereit sind auch einen Teil dazu beizutragen. Du weißt dass ich Student bin - und bevor jetzt jemand auf falsche Gedanken kommt - ich begrüße die Studiengebühren und finde dass sie eine absolut gerechte und soziale Maßnahme darstellen, bzw. eine Maßnahme der sozialen Umverteilung!! Jammern, streiken und die Regierung erpressen ist leicht, konstruktive Vorschläge bringen schwieriger!!Im übrigens sei einmal gesagt, daß wenn alle Leute so denken wie Du "In der Privatwirtschaft wird fast nie gestreikt", das eher ein Zeichen dafür ist, daß entweder die "Privatwirtschaftsmitarbeiter" kein ausgeprägtes politisches Denken haben, oder die Arbeitgeber vernünftige Leute sind (ich geh' mal zu Deinen Gunsten von letzterem aus).
Liebe Grüße, Stefan
-
Olli
hcl hat geschrieben:(Leider).
Im übrigens sei einmal gesagt, daß wenn alle Leute so denken wie Du "In der Privatwirtschaft wird fast nie gestreikt", das eher ein Zeichen dafür ist, daß entweder die "Privatwirtschaftsmitarbeiter" kein ausgeprägtes politisches Denken haben, oder die Arbeitgeber vernünftige Leute sind (ich geh' mal zu Deinen Gunsten von letzterem aus).
Der Grund dafür liegt darin, dass Mitarbeiter in der Privatwirtschaft nicht kündigungsgeschützt sind.
Wenn jemand streikt, dann kann er sich sicher bald beim AMS melden, und das wollen viele vermeiden.
Vernünftige Arbeitgeber, das ich nicht lache. Geh mal auf http://forum.konzipient.com und schau dort nach, was die Leute dort über Arbeitsbedingungen schreiben. Nur traut sich niemand aufregen, weil sonst die Kündigung sicher ist.
Ich habe mal selber in dieser Branche gearbeitet, weiß wovon ich spreche.
Weil ich mit meinem Chef nicht einverstanden war (Gehalt auf das ich angewiesen war, wurde verspätet bezahlt, der Chef hat mich oft aufs gröbste beleidigt), wurde ich rausgeekelt, und habe bis heute, fast zwei Jahre danach, keine adäquate Arbeitsstelle mehr gefunden.
Im öffentlichen Dienst kannst um Versetzung ansuchen, wenn du einen komischen Arbeitgeber hast, in der Privatwirtschaft nicht.
Dies nur als Denkanstoß. Die im öffentlichen Dienst können es sich leisten, zu streiken die in der Privatwirtschaft nicht. Deswegen haben die "Privaten" aber kein geringer ausgeprägtes politisches Denken.
Olli
Zuletzt geändert von Olli am Mi Nov 12, 2003 16:05, insgesamt 1-mal geändert.
@ Stefan_M:
Man merkt, dass es in Österreich keine entwickelte Streik-Kultur gibt, denn in anderen Ländern würden sich alle hinter die Eisenbahner stellen und gemeinsam streiken, anstatt herumzuflennen, wegen den paar Tagen, an denen man nicht mit der Eisenbahn fahren konnte - aber was nicht ist, kann ja noch werden, denn wenn die Regierung weiter so (sau-)wirtschaftet, dann wird sich das sehr bald ändern und Demos und Streiks werden genauso an der Tagesordnung stehen, wie in Frankreich oder in Italien! Schade um den sozialen Frieden, um den uns manche Länder beneidet haben, aber mit einer Regierung, die nur mehr alles für die Unternehmer tut, kann man sich ja auch nichts anderes erwarten !!!
(Ich persönliche glaube auch, dass sich unser Bundeslügner beim Berlusconi bei seinem jetzigen Besuch wieder ein paar Tipps geholt hat, was er denn jetzt als nächstes machen soll, um das Volk weiter zu verärgern !!!)
Fährst Du eigentlich jeden Tag mit der Bahn ???
Wie kann man in diesem Zusammenhang nur von gerecht und sozial sprechen und von sozialer Umverteilung ?? So nach dem Motto, nehmt es den Armen und gebt es den Reichen??
Die Studiengebühren sind der erste Schritt in eine 2-Klassen-Gesellschaft bei der Bildung, und sonst nichts. Aber das führt zu weit vom eigentlichen Thema weg !!
Und wenn Du meinst, dass das gerecht ist, was die Regierung hier gerade abzieht, dann kann man Dir sowieso nicht mehr helfen, und ich werde auch nicht weiter versuchen, dich vom Gegenteil zu überzeugen!
Man merkt, dass es in Österreich keine entwickelte Streik-Kultur gibt, denn in anderen Ländern würden sich alle hinter die Eisenbahner stellen und gemeinsam streiken, anstatt herumzuflennen, wegen den paar Tagen, an denen man nicht mit der Eisenbahn fahren konnte - aber was nicht ist, kann ja noch werden, denn wenn die Regierung weiter so (sau-)wirtschaftet, dann wird sich das sehr bald ändern und Demos und Streiks werden genauso an der Tagesordnung stehen, wie in Frankreich oder in Italien! Schade um den sozialen Frieden, um den uns manche Länder beneidet haben, aber mit einer Regierung, die nur mehr alles für die Unternehmer tut, kann man sich ja auch nichts anderes erwarten !!!
(Ich persönliche glaube auch, dass sich unser Bundeslügner beim Berlusconi bei seinem jetzigen Besuch wieder ein paar Tipps geholt hat, was er denn jetzt als nächstes machen soll, um das Volk weiter zu verärgern !!!)
Fährst Du eigentlich jeden Tag mit der Bahn ???
Wieso denn das, bezahlt Deine Studiengebühr der Papa ??Du weißt dass ich Student bin - und bevor jetzt jemand auf falsche Gedanken kommt - ich begrüße die Studiengebühren und finde dass sie eine absolut gerechte und soziale Maßnahme darstellen, bzw. eine Maßnahme der sozialen Umverteilung!!
Wie kann man in diesem Zusammenhang nur von gerecht und sozial sprechen und von sozialer Umverteilung ?? So nach dem Motto, nehmt es den Armen und gebt es den Reichen??
Die Studiengebühren sind der erste Schritt in eine 2-Klassen-Gesellschaft bei der Bildung, und sonst nichts. Aber das führt zu weit vom eigentlichen Thema weg !!
Und wenn Du meinst, dass das gerecht ist, was die Regierung hier gerade abzieht, dann kann man Dir sowieso nicht mehr helfen, und ich werde auch nicht weiter versuchen, dich vom Gegenteil zu überzeugen!
-
harti07
Hallo Olli ............
Vernünftige Arbeitgeber, das ich nicht lache. Geh mal auf http://forum.konzipient.com und schau dort nach, was die Leute dort über Arbeitsbedingungen schreiben. Nur traut sich niemand aufregen, weil sonst die Kündigung sicher ist
Vielen Dank für diesen Hinweis!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Leider werden miese Firmen, die auf Überstunden vergessen, angestellten ihr Gehalt of Tage später bezahlen immer mehr.
Und dieses Regierung traut sich noch das Wort Sozial in den Mund zu nehmen......... - unglaublich!
Vielen Dank für diesen Hinweis!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Leider werden miese Firmen, die auf Überstunden vergessen, angestellten ihr Gehalt of Tage später bezahlen immer mehr.
Und dieses Regierung traut sich noch das Wort Sozial in den Mund zu nehmen......... - unglaublich!