Ich freue mich ganz besonders den Neugierigen unter uns eine besondere Freude zu machen in dem u.a. bei uns das Geheimnis rund um das Aussehen der Umweltlok 1016 023 gelöst wird!
Lustig, dass ein anderes faschingsreifes Strg+C Forum, bedauerlicherweise wieder das Nachsehen haben muss wenn es um die Details geht.
Alsdann, hier sind die Bilder der Lok, welche in nächster Zeit für ziemliche Furore auf Österreichs Schienen sorgen wird:
Und so sah die Lok während der Lackierungsarbeiten aus:
Abschliessend wie immer einen Dank an unseren Informant.
Wenn sich die ÖVP-Absage an das Kyoto-Ziel durchsetzt, dann wäre die ÖBB- Kyoto-Werbelok wieder hinfällig!!
So schnell kann es gehen.....
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PRESSEINFORMATION
Salzburg, 18. Februar 2004
ÖVP-Absage an Kyoto-Ziel: "Eisl erweist sich als hoffnungsloser
Klimaschutz-Ignorant"
Labg. Schwaighofer: "Mit ihrem Steinzeit-Wirtschafts-liberalismus trägt die
ÖVP den Umweltschutz zu Grabe!"
Als "umweltpolitischen Offenbarungs-Eid der ÖVP" bezeichnet der Grüne
Landessprecher Labg. Cyriak Schwaighofer die Ankündigung von LHStv. Wolfgang
Eisl, Salzburg werde sich vom Kyoto-Ziel abwenden und keine Reduzierung der
Treibhausgase durchführen. "Mit ihrem Steinzeit-Wirtschaftsliberalismus
trägt die ÖVP den Umweltschutz zu Grabe", so Schwaighofer. Die Folgen wären
für die Umwelt, "aber auch für die Wirtschaft fatal: Klimaschutz ist gerade
für die Klein- und Mittelbetriebe keine Behinderung sondern eine echte
Chance, gute Geschäfte zu machen."
Die Klimaschutzexperten sind sich darin einig, dass die Kyoto-Ziele nicht
jene Reduktion vorsehen, die eigentlich notwendig wäre. "Umso wichtiger wäre
es, wenigstens die zu erreichen", so Schwaighofer. "Offensichtlich bewirken
Hochwasser- und Sturmkatastrophen oder das dramatische Abschmelzen der
Gletscher aber bei einem Klimaschutz-Ignoranten wie Eisl keinerlei
Umdenken."
Dass der Wirtschaftsreferent die Konkurrenzfähigkeit der Salzburger
Wirtschaft für seinen "Kyoto-Ausstieg" ins Treffen, hält der Grüne
Landessprecher für "ziemlich daneben": Die Klimaschutz-Auflagen in diesem
Bereich würden in keinem Verhältnis stehen zu den Steuererleichterungen,
welche die Industrie derzeit durch die Senkung der Körperschaftssteuer
lukriert.
Gerade den Klein- und Mittelbetrieben würde die ÖVP mit ihrer
"umweltpolitischen Bankrott-Erklärung" einen "Bärendienst" erweisen, so
Schwaighofer weiter: "Klimaschutz könnte für diese Betriebe ein neues und
innovatives Standbein sein. Von Investitionen in Wärmedämmung und
Photovoltaik-Anlagen profitieren doch vor allem die regionalen
Handwerksbetriebe." Nachbarländer wie Oberösterreich und Bayern würden es
vorzeigen, wie Klimaschutz durch entsprechende Steuerungselemente zur
Jobmaschine werden kann. Auch für die Landwirtschaft könnten sich durch die
verstärkte Energiegewinnung mit Hilfe von Biomasse und Biogas neue
Geschäftsfelder auftun.
Der "Tabubruch" der ÖVP in Sachen Umweltpolitik ist für Schwaighofer
schlichtweg katastrophal: "Eisl setzt damit eine Abwärtsspirale in Gang,
deren Ende nicht absehbar ist. Erst wird unter dem Diktat der Wirtschaft das
Umweltrecht über Bord geworfen, was folgt als nächstes? Ist unser
Arbeitsrecht der Wirtschaft bald auch nicht mehr zumutbar? Welcher Dinge
wird sich die ÖVP im Sinne eines völlig falsch verstandenen
Standort-Wettbewerbs noch entledigen?" Für die Grünen sei dieser Schritt
jedenfalls "völlig unakzeptbabel".
Für Rückfragen: Labg. Cyriak Schwaighofer
Landessprecher der Grünen
(0664 / 3208234)