Die Fahrt führte diemal nach Slowenien. Gezogen wurde der Sonderzug von der vereinseigenen 1020.018 (ehem. E 94.01).
Die Fahrt führte von Lienz über Spittal-Millstättersee, Villach Westbahnhof, Rosenbach, durch den 7.975 m langen Karawankentunnel nach Jesenice.
In Jesenice wurde die 1020.018 hinterstellt und eine Diesellokomotive (664.117) der Slowenischen Eisenbahnen übernahm den Sonderzug zur Weiterfahrt.
Die Fahrt führte dann über die Wocheinerbahn nach Bohinjska Bistrica (Wochein Feistritz). Die Wocheinerbahn - so wird der 93 km lange Abschnitt von Jesenice (Aßling) nach Nova Gorica (Neu Görz) genannt - ist ein Juwel unter den Alpenbahnen. Auf den Reißbrettern der Eisenbahnbaudirektion der kkStB geplant wurde sie 1906 in Betrieb genommen. 26 Tunnels, zahlreiche Brückenbauwerke und Viadukte mußten errichtet werden, um die 461 Höhenmeter überwinden zu können.
Anbei einige Aufnahmen von dieser Fahrt, zur Verfügung gestellt von Wolfgang Unterdünhofen:

1020.018 abfahrbereit im verregneten Bahnhof Lienz

1020.018 hält mit ihrem Sz im Bahnhof Spittal-Millstättersee

664 117 hat im Grenzbahnhof Jesenice den Sz von der 1020.018 übernommen und ist abfahrbereit nach Bohinjska Bistrica.

Die mächtige 664 117 mit dem Sz in Bohinjska Bistrica.

Auf der Rückfahrt nach Lienz steht 1020.018 mit dem Sz abfahrbereit im Bahnhof Jesenice bereit.