Von Gänserndorf nach Bratislava um 5 Euro!

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5046-01

Von Gänserndorf nach Bratislava um 5 Euro!

Beitrag von 5046-01 »

Ich bin am Montag (erstmals mit 5047) von Gänserndorf nach Bratislava und zurück gefahren, bis Marchegg mit Ö-Card, weiter zum Geheimtip um 60 Cent

Es werden auch für Gelegeheitsfahrer günstige Fahrkarte angeboten, so gibt es Fahrkarten von Gänserndorf nach Bratislava und zurück um 5 Euro!
Endlich vernünftige Preise im Internationalen Verkehr!
harti07

Beitrag von harti07 »

Was macht man bitte in Bratislava???????
Die Zeit wo man günstig einkaufen konnte, ist auch dort größtenteils vorbei. Nicht umsonst kommen die Slowaken nach Wien und kaufen bei Elekto- und Fotohändler. So habe ich vorigen Samstag ca. 26 Autobusse beim Huma gezählt. Darunter waren fast ausnhamslos Busse aus der Slowakei, Tschechien und Ungarn. Auch die Bekleidung ist nicht mehr billiger, speziell die Markenware. Und nur wegen dem essen? Das macht man eventuell zwei mal im Jahr, doch dafür braucht man nicht 48 Verbindungen..........
hcl
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Beitrag von hcl »

Abgesehen von der Tatsache, daß die Kommunisten Preßburg so verbaut haben, daß die Stadt zum Kotzen aussieht - im Gegensatz zu Prag, das abgesehen von den typischen Plattenbauten weiter außen noch relativ gut erhalten ist.
Understanding is a three edged sword. Your side, their side, and the truth.
5046-01

Was ich in Bratislava machte

Beitrag von 5046-01 »

Ich kaufte mir 4 Kursbücher und ging billig Esssen , Geb. Fisch und Käse mit Salat und Semmel dazu Fruchtsaft um 3,40 Euro und Sachertorte und Wiener Kaffee un 1,50 Euro!

Nach 1. Stunde fuhr ich wieder zurück!
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Sybic
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Beitrag von Sybic »

harti07 hat geschrieben:Was macht man bitte in Bratislava???????
Strassenbahnfetischisten erfreuen sich an der billigen Möglichkeit den kärglichen Fahrkomfort der alten Tatra Wagen auszukosten.

O-Bus Freunde kommen ebenso auf ihre Rechnung.

Eine Reise mit den BRKS würde sich anbieten.

Die Vielzahl der kulturellen Möglichkeiten möchte ich erst mal gar nicht aufzählen...
Bahnnews-Austria: Interessante Nachrichten aus der Welt der Eisenbahn!
harti07

Beitrag von harti07 »

Ist schon ok wenn man nach Bratislava fährt um das Kursbuch zu kaufen - nun das tut man einmal im Jahr - was das essen betrifft, rechne bitte einmal die Fahrkarte dazu. Bei jedem besseren Grätzlwirt gibt´s am Freitag Fisch als Menü - kostet bei meinem Euro 5,00. Wenn man das zusammenrechnet kommt man etwa auf den selben Preis, dafür sind 2 Stunden mit Fahrt zu veranlagen. Was Kaffee und Kuchen betrifft, gibts bei manchen Konditoreien nachmittags auch Kaffee und Kuchen zu verbilligtem Preis.

Mich stört vielmehr, daß nach Bratislava bessere Verbindungen angeboten werden, als z.B. nach Aspern oder Groß Enzersdorf. Nochmehr stört mich, daß viele Einpendler aus dem Raum Breclav/Brünn, Bratislava und Györ hier bei uns arbeiten und die angebotenen Jobs um 750 Euro auch noch als toll empfunden werden. Für diesen Lohn müssen die Einpendler in ihrer Heimat zwei Monate lang arbeiten. Die Fixkosten wie Miete, Strom usw. sind sehr gering.

Auch die Slowakischen Studenten fahren zu uns an die Uni. Bezahlen diese auch das selbe wie unsere eigenen Studenten oder hat man hier per Vertrag eine andere, billigere Regelung getroffen? Ohne irgend jemanden etwas neidig sein zu wollen - die Optik ist fies, unsere Studenten bezahlen teures Geld, sitzen am Gang und hören Vorlesungen, stellen sich stunden oder tagelang an um irgend einen bestimmte Kurs zu besuchen, während anderen so ziehmlich alles geschenkt wird.

Seit 1. Mai hört man kaum mehr etwas von Westeuropa. Haben wir nach Frankreich, Holland oder Spanien keine Wirtschaftsbeziehnungen mehr. Man möchte uns scheinbar so etwas ähnliches wieder wie die Monarchie schmackhaft machen. So sollen nächstes Jahr Lehrlinge in der Slowakei ausgebildet werden. sollen unsere eigenen Kinder zu Gastarbeitern mutieren, weil unsere Regierung absolut nichts gegen Auslagerungen unternimmt? Scheinbar macht man nun das, was bestimmte Länder in den 70igern gemacht haben. Dort war es ganz recht, daß die Leute ins Ausland gingen - keine Arbeitsplätze und zigtausende die sich nicht um die Notstandshilfe anstellen mußten.

So kann man natürlich auch Politik machen. Langsam wird man erkennen müssen, daß bei uns nicht nur der Orient sondern auch die Armut anfängt............
hcl
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Beitrag von hcl »

Wenn man Wirtschaft so konservativ betrachtet, daß man nur dort investiert, wo es einem politisch gerade in den Kram paßt, dann ist die Insolvenz unausweichlich.
Wenn ein Markt vorhanden ist, dann muß man diesen nützen. Und in Zentraleuropa ist ein Markt vorhande.

Die Universität Wien ist übrigens nicht auf Grund der vielen ausländischen Studenten derart am Sand, sondern wegen der hervorragenden Bildungspolitik der frustrierten Volksschulhandarbeitslehrerin. Nebenbei zahlen Ausländer genauso Studiengebühren wie Österreicher. Die einzige Optik, die hier schief hängt ist die, daß wir überhaupt dafür zahlen müssen.

Abgesehen davon: Für die Hacken, die die Gastarbeiter bei uns machen, stellt sich a) sowieso kein Österreicher mehr hin und b) ist er da mit der Arbeitslosen wesentlich besser dran.
Bestehen kann man im Zuge der Zeit nur mit Innovation und Fortschritt. 08/15 Hacklereien können die Chinesen mit ihrer Technik genauso gut und billiger. Wer vorne dabei sein will, muß Forschung und Entwicklung leisten. Dafür daß die Regierung in dieser Richtung kein Geld ausgeben will, kann man sich gerne bei den Wählern von Schüssel und Haider bedanken.
Understanding is a three edged sword. Your side, their side, and the truth.
Helmut Uttenthaler
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Beitrag von Helmut Uttenthaler »

harti07 hat geschrieben: Mich stört vielmehr, daß nach Bratislava bessere Verbindungen angeboten werden, als z.B. nach Aspern oder Groß Enzersdorf.
Bratislava ist aber schon ein bissi grösser und somit für die Bahn als Markt wichtiger als irgendwelche Kaffs in NÖ - ein gutes Angebot ist daher gerechtfertigt!
Nochmehr stört mich, daß viele Einpendler aus dem Raum Breclav/Brünn, Bratislava und Györ hier bei uns arbeiten und die angebotenen Jobs um 750 Euro auch noch als toll empfunden werden.
Ja, immer die bösen Ausländer, die mir genau den Job wegnehmen, den ich eh' nicht machen will...
Auch die Slowakischen Studenten fahren zu uns an die Uni. Bezahlen diese auch das selbe wie unsere eigenen Studenten oder hat man hier per Vertrag eine andere, billigere Regelung getroffen? Ohne irgend jemanden etwas neidig sein zu wollen - die Optik ist fies, unsere Studenten bezahlen teures Geld, sitzen am Gang und hören Vorlesungen, stellen sich stunden oder tagelang an um irgend einen bestimmte Kurs zu besuchen, während anderen so ziehmlich alles geschenkt wird.
Hättest du bitte die Güte, dich zuerst zu informieren, bevor du so einen Schmarrn postest?
Ausländische Studenten zahlen natürlich Studiengebühren, jene aus Nicht-EU-Ländern sogar doppelt so hohe. Siehe http://www.auslaenderin.at/modules.php? ... le&artid=2


LG

Helmut Uttenthaler, Graz
5046-01

AW

Beitrag von 5046-01 »

Ich bin dafür dass die SlowakInnen mit der Bahn nach Österreich zur Arbeit fahren aber ich sage Nein zur Marchfeldautobahn!

Ich bekomme etwas mehr Geld von Staat fürs Nixtun, als was die SlowakInnen für ihre Arbeit in Österreich bekommen, wir sind alle zufriedem damit!

Die BRKS und die Tram in Braztislava kenne ich gut, war diesmal nur kurz in Bratislava, bei den Wetter und der Finsternis braucht man sich nicht wundern, viele andere Eisenbahnfreunde bleiben im Winter lieber ganz zu hause, ich machte nur einen kurzen Ausflug und für die ÖBB habe ich eine Österreichcard und für die Slowakei zahlte ich gar nur 63 Cent!!

Wenn die ÖBB bzw. auf politischer Ebene die ÖVP immer mehr Regionalbahnen einstellen, wird Österreich langsam aber sicher immer fader, auch darum fahre ich sehr oft ins Ausland, bevorzuge dabei die Länder der ehemaligen Österreichisch- Ungarischen Monarchie, zwischenenzeitlichen Ostblock-Staaten und numehrigen neuen EU-Länder (ausser Malta und Zypern, wo ich nicht hinfahren will) !

Ich fahre jedenfalls lieber mit einen schäbigen Stundenka-Schienenbus Reihe 810 bzw. Bzmot als mit einen Autobus, egal wo in Europa!
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