Bevor der VT 605 017 heute Mittag seine Heimreise Richtung München antrat, absolvierte er für die ÖBB Chefetage noch eine Probefahrt von Wien Süd (Ost) nach Bruck an der Leitha und zurück.
Nach der Ankunft in Wien wurde die im Triebwagen eingebaute Neigetechnik dem Fachpublikum vorgeführt bevor der Triebwagen anschliessend über Hütteldorf seine Heimreise antrat.
In der Anlage findet Ihr einige Aufnahmen von heute Vormittag:
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Die Tatsache, daß unsere Bahn die VT 605 kaufen möchte, habe ich meinem Deutschen Mailpartner der Lokführer bei DB Railion ist, mitgeteilt.
Seine Antwort war die, daß er die ÖBB "intelligenter" gehalten hat. nun das war sehr charmant, ein anderer hätte es anders ausgedrückt..........
Scheinbar ist es eineArt kompensationsgeschäft, nachdem Siemens ja unbedingt die VA-Tech kaufen möchte. Für mich ist das nciht überraschend, da Siemens wesentlich schlechter dasteht als man zugibt.
Mit VA-Tech übernimmt man z.B. auch das Weichenwerk und das Schienenwerk - beides sind absolut top. Und vorallem - sowas gibts in DE nicht. So werden Langschienen bis 120m länge bis nach China transportiert.
Offensichtlich kann die ÖBB dafür die VT 605 billig haben. Wer allerdings die Kosten dafür trägt, daß das Fahrzeug überhaupt eine Zulassung bei uns erhält ist fraglich.
Sehr störend empfinde ich die Tatsache, daß baldigst 600 Schlierenwagen ersetzt gehören. Mit dem Kauf der VT 605 hat man unseren Arbeitnehmern wieder Arbeitsplätze zunichte gemacht. Wurscht -wir sind eh eine Insel der seligen...................
Oder doch nicht?
Mit Verlaub: Da die 605 bei der DB AG ausschließlich von Lokführern des Fernverkehrs gefahren werden, ist die Bemerkung eines Railion-Lokführers, der den 605 nicht kennt, hier so relevant, wie wenn in Peking ein Sack Reis umfällt. In einem anderen Österreich-Forum hat kürzlich "127 001" aus Oberfranken viele interessante Details über den "Pannen-ICE" gepostet.
Tatsache ist, daß der 605 in Österreich pannenfrei, problemlos und stets pünktlich gefahren ist.
Da die 605 vollständig der DG AG gehören und seit 31.07.03 aus der Gewährleistung sind und außerdem von einem Konsortium bestehend aus Bombardier und Siemens geliefert worden sind, ist der Hinweis auf ein "Kompensationsgeschäft" absoluter Nonsens.
Den 605 als Ersatz für die Schlierenwagen zu titulieren, finde ich auch - allein von den Sitzplatzzahlen her - recht kühn.
Man wünscht sich, daß der 605 endlich einmal in die richtigen Hände kommt.
Ich bin eher gegen einen Einsatz der 605 in Österreich, finde die Schlierenwagen beqiemer und schätze vor allen dass ganz zu öffnenden Fenster, ich täte die 605er lieber nach Polen, Türkei, Rumänien, Slowakei oder Tschechien verkaufen, in dfiese Länder hat man zuwenig oder gar keine (nodernen) Dieseltriebwagen
Beispiele.
In der Slowakei oder/ und Tschechien fahren oft sehr lange Triebwagenzüge teils noch mit uralten 830er, welche im Gegensatz zu unseren 5047er wirlich veraltet sind und schom auseinander fallen!
Polen hat fast keine modernen Dieseltriebwagen
Und in Rumänien hat die CFR ja fast 240 Desiros bestellt, welche unseren 5022 fast baugleich sind und teils als Intericty in Mehrfachtraktion fahren, dazu wären die DB 605er besser geeignet, dafür könnten die CFR etwas 30 bis 50 noch zu liefernde Desiros an die ÖBB abgeben, welche dann als 5122 oder 5022 1. (wegen des aderen Moters) auf den REgionalbahnen der ÖBB eingesetz werden könnten!
Für den EU-Regio-Verkehr nach Bratislava, täte ich am ehesten die Marchegger Ostbahn zwischen Wien Hausfeldstrasse und Devinska Nova Ves elektrifizieren und 1014er mit Wendezügen einsetzen und für Wendezüge könnte man auch alte Schlieren bis auf die Fenster radikal modernisieren und Wendezug-fähig machen"!