Tirol Online hat geschrieben:ÖBB möchte Wolfgangsee- und Bodensee-Schifffahrt verkaufen
Holding-Sprecher Huber: "Nicht unser Kerngeschäft"
Die Wolfgangsee-Schifffahrt und die dazugehörige Schafbergbahn sowie die Bodensee-Schifffahrt, Bregenz, sind im Sommer 2005 weiterhin ÖBB-Geschäftsbereiche wie bisher. In der Saison 2006 könnten bereits jeweils neue Eigentümer das Ruder in der Hand haben. "Das ist nicht unser Kerngeschäft", begründete Martin Huber als Sprecher des Vorstandes der ÖBB Holding AG im APA-Gespräch die Privatisierungspläne für die beiden nautischen Geschäftseinheiten in Oberösterreich und Vorarlberg.
Anlass für die Aussage des ÖBB-Managers war die 34. Internationale Flottensternfahrt zur Eröffnung der Saison 2005 am Bodensee am Samstag. Die Vereinigten Schifffahrtsunternehmen für den Bodensee und Rhein (www.vsu-online.com) aus Deutschland, Österreich und der Schweiz kamen aus Anlass 150 Jahre Schweizer Bodenseeschifffahrtsgesellschaft im Hafen Romanshorn zusammen.
Unter den Ehrengästen an Bord des ÖBB-Schiffes MS "Vorarlberg" war auch Verkehrsminister Hubert Gorbach (B). Im Sommer 2004 hat die Weiße Flotte auf dem Bodensee rund 4,3 Millionen Gäste befördert, die ÖBB-Schiffe davon rund 580.000. Heuer sollen es laut Huber über 600.000 werden.
Die Würfel am Wolfgangsee sind praktisch gefallen, die Verkaufsausschreibung für Schifffahrt und Schafbergbahn wird noch heuer erfolgen. Am Bodensee ist die Entscheidung über die Zukunft der Schifffahrt (http://www.bodenseeschifffahrt.at ) "noch nicht gefallen". Auf alle Fälle werde vor einer Verkaufsausschreibung mit der Stadt Bregenz und dem Land Vorarlberg gesprochen, versicherte Huber.
Auch für den Fall des Verkaufs der Schifffahrts-Einheiten seien die ÖBB auch in Zukunft an einer Symbiose und Kooperation zwischen Bahn und Schiff sehr interessiert, betonte der ÖBB-Holding-Sprecher. Zu möglichen Erlöserwartungen für die Geschäftseinheiten im Salzkammergut und am Bodensee wollte sich Huber im derzeitigen Stadium auf keinen Fall äußern
Tirol Online, 01.05.2005 11:22
ÖBB möchte Wolfgangsee- und Bodensee-Schifffahrt verkaufen
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NorbertK
ÖBB möchte Wolfgangsee- und Bodensee-Schifffahrt verkaufen
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NorbertK
Der Standard hat geschrieben:Der Standard Printausgabe, 18./19.06.05
Neuer Reeder am Bodensee unerwünscht
Im Bregenzer Rathaus herrscht Einigkeit: Bund, Land und ÖBB werden aufgefordert, die Bodenseeschifffahrt auf keinen Fall zu verkaufen
Bregenz - Die Bregenzer Stadtvertretung richtete am Donnerstagabend einen eindringlichen Appell an Bundesregierung und ÖBB, die Schifffahrt ja nicht zu verkaufen; am Freitag ehrte die ÖBB am Hafen den 25.000.000 Fahrgast. Wie lange die ÖBB noch Gastgeber sein wird, ist allerdings ungewiss. Denn die Zeichen stehen auf Verkauf.
"Nicht mit uns"
"Nicht mit uns", ist sich die Bregenzer Stadtvertretung einig. Bei einer außerordentlichen Sitzung, beantragt von den um die ÖBB-Bediensteten besorgten Sozialdemokraten, wurde einstimmig beschlossen, Bund, ÖBB und Land aufzufordern, "die Bodenseeschifffahrt auf keinen Fall zu verkaufen". Bürgermeister Markus Linhart (VP): "Das ist eine Resolution und keine Petition, wir sind ja schließlich keine Bittsteller." Den Bregenzern geht es in der Diskussion vor allem um die Hafenanlagen, die zur Schifffahrtsgesellschaft gehören. Stadtrat Michael Ritsch: "Wenn ein Privater Molo und Hafenareal kauft, kann er dort tun und lassen, was er will." Spekulationen mit dem wohl lukrativsten Platz der Stadt wollen alle Parteien verhindern.
Interesse an der Schifffahrt zeigt der Tourismusunternehmer Walter Klaus, ein guter Freund von Vize-Kanzler Hubert Gorbach. Klaus gilt im Montafon, wo er marode Liftgesellschaften wieder aufpäppelte, als touristischer Wohltäter. Seine Aktivitäten in Bludenz, dort investierte er in die Muttersbergbahn und eine Event-Bergstation, sind bei Anrainern und Naturschützern umstritten.
Weitere potenzielle Käufer sind die Stadtwerke Konstanz; sie betreiben die deutsche Bodenseeschifffahrt und haben ihren Aktionsradius bereits auf die Schweiz ausgedehnt.
Als Grund für einen eventuellen Verkauf nennen die ÖBB-Vorstände Martin Huber und Stefan Wehinger die Konzentration auf das Kerngeschäft der ÖBB. Die Schifffahrt gehöre nicht dazu, obwohl sie schwarze Zahlen schreibt.
Die Causa Bodenseeschifffahrt hatte in den letzten Wochen ungeahnte innenpolitische Brisanz erlangt, da sich Vize-Kanzler und Infrastrukturminister Gorbach für einen Ankauf durch Walter Klaus ausgesprochen hatte und bekannt wurde, dass Gorbach im nächsten Jahr als Manager in die Firmengruppe von Walter Klaus wechseln möchte. (Jutta Berger, DER STANDARD Printausgabe, 18./19.06.2005)
Der Standard Printausgabe, 18./19.06.05
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Heizhaus
Also wenn nicht jetzt ein Aufschrei der österr.Bevölkerung erfolgt,
wann dann !!!???
Jetzt wollen diese "Top"-Manager der ÖBB alles verkaufen was
Gewinn abwirft !
Natürlich werden jetzt wieder irgendwelche Schnössel schreiben,
ja was sollen sie denn sonst verkaufen !
Naja nichts, alles andere wäre Wahnsinn.
Wer zum Beispiel hat uns (Staatsbürger) gefragt, ob unser Eigentum
verkauft werden soll bzw. darf !!!
Als ich persönlich habe dem Herrn Infrastrukturminister als Eigentümer-vertretter, der aber nicht Besitzer ist, dieses Recht nicht zuerkannt.
Sollte es die Verfassung tun, so gehört diese schleunigst geändert !!!
Freundschaft Heizhaús
wann dann !!!???
Jetzt wollen diese "Top"-Manager der ÖBB alles verkaufen was
Gewinn abwirft !
Natürlich werden jetzt wieder irgendwelche Schnössel schreiben,
ja was sollen sie denn sonst verkaufen !
Naja nichts, alles andere wäre Wahnsinn.
Wer zum Beispiel hat uns (Staatsbürger) gefragt, ob unser Eigentum
verkauft werden soll bzw. darf !!!
Als ich persönlich habe dem Herrn Infrastrukturminister als Eigentümer-vertretter, der aber nicht Besitzer ist, dieses Recht nicht zuerkannt.
Sollte es die Verfassung tun, so gehört diese schleunigst geändert !!!
Freundschaft Heizhaús