Der Diebstahl sowie der illegale Handel mit Kupfer hat sich innerhalb der letzten Jahre für Kriminelle zu einem lukrativen Geschäft entwickelt. Selbst die Österreichischen Bundesbahnen blieben aufgrund ihrer rigorosen Sparsamkeit auf dem Gebiet der Betriebssicherheit nicht von diesem Trend verschont wie man anhand des folgenden Beispiels eindrucksvoll sieht.
Die Elemente jener entlang der Haltestelle Wien-Haidestrasse angebrachten Lärmschutzwand wurden mit aus Kupfer gefertigten Erdungsbändern versehen um den sicherheitstechnischen Auflagen entsprechend möglicherweise auftretende Spannungen kurzzuschliessen. Offenbar im Rahmen einer gezielten Aktion wurden sämtliche (!) dieser Erdungsbänder unter Zuhilfenahme von Fachwerkzeug entfernt, selbst ein Fahrleitugsmast blieb aufgrund der Dreistigkeit nicht verschont wie die nachstehend angeführten Belegaufnahmen zeigen:
Kupferdiebstahl bei den ÖBB (m.B.)
Kupferdiebstahl bei den ÖBB (m.B.)
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- Abspanndraht Fahrleitungsmast Wbo H2 02_02_2007.jpg (51.21 KiB) 6113 mal betrachtet
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- Erdungen Lsw Wbo H2 02_02_2007.jpg (89.8 KiB) 6114 mal betrachtet
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