1989 lieferte das Unternehmen Maschinenbau Kiel GmbH, besser bekannt unter dem Kürzel "MaK", drei Prototyplokomotiven der Type DE1024 zur Erprobung an die Deutsche Bahn welche die Triebfahrzeuge mit den Betriebsnummern 240 001 "Kiel", 240 002 "Westerland" und 240 003 "Lübeck" im Raum Schleswig-Holstein eingesetzt hat. Bei den DE1024 handelt es sich um sechsachsige Lokomotiven mit einer Motorleistung von 3600 PS und einer Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h. Für den Generator, die Leistungselektronik sowie die Fahrmotoren zeichnete ursprünglich ABB verantwortlich, das Dienstgewicht einer 20,96 m langen DE1024 beträgt immerhin beachtliche 126,1 Tonnen.
Nachdem ein von der DB erhoffter Auftrag zur Serienherstellung dieser besonders leistungsfähigen Lokomotiven unterblieb, wurden die drei Exemplare 1996 durch das im Güterverkehr tätigen, privaten Evu HGK erworben und mit den Bezeichnungen DE11, DE12 und DE13 in dessen Stand aufgenommen. Mittlerweile wurde DE12 nach einem, aus Kostengründen nicht mehr zu behebenden, Brandschaden abgestellt; die somit im Betriebsdienst verbliebenen DE11 und DE 13 können seither mit unterschiedlichen Leistungen in und um Köln angetroffen werden:
MaK DE1024: Exoten heute (m.B.)
MaK DE1024: Exoten heute (m.B.)
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