Der Name Garratt geht auf den Ingenieur Herbert William Garratt zurück, welcher zusammen mit der Firma Beyer, Peacock & Co. Ltd. in Manchester diese Bauart der Lokomotiven entwickelte. Eine „Garrat“ wurde unter der Anforderung entwickelt, auf kurvigen Strecken genügend Zugkraft für schwere Züge aufzubringen. Zu diesem Zweck wurden solche Triebfahrzeuge mit zwei separaten jeweils einzeln angetriebenen Fahrwerken ausgestattet, der Kessel inklusive dem Führerstand wurde auf einem brückenähnlichen Rahmen aufgebaut weshalb diese Lokomotiven als enorm wartungsfreundlich gelten.
Mit der Lokomotive 141 existiert in Spanien eine noch immer betriebsfähige Garratt welche am gestrigen Mittwoch anlässlich einer Pressefahrt aufgrund der Vorstellung des zwischen Madrid und Aranjuez verkehrenden "Tren de la Fresa" wieder im Einsatz stand und im Bahnhof Aranjuez fotografiert werden konnte:
Tren de la Fresa mit Garrett Lokomotive (m.B.)
Tren de la Fresa mit Garrett Lokomotive (m.B.)
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