Nächst der österreichisch-ungarischen Staatsgrenze befindet sich eine zwischen den Orten Fertöböz und Nagycenk verlaufende Schmalspurbahn mit einer Spurweite von 760mm welche eine Streckenlänge von rund 3,6 Kilometer aufweist und zu Fremdenverkehrszwecken als Pioniereisenbahn (bis auf die Lokführertätigkeit alle Dienste von Kindern und Jugendlichen ausgeübt) betrieben und durch die GySEV verwaltet wird.
In zwei Abschnitten verläuft sie zunächst im Bahnhof Fertöböz beginnend bis zur Haltestelle "Baratsag" und nützt dabei die Trasse der aufgelassenen Anschlussbahn zur ehemaligen Zuckerfabrik Nagycenk. Der zweite Streckenteil zweigt bei der Haltestelle "Nadtelep" ab und verläuft durch ein kurzes Waldstück bis zum Endbahnhof "Kastely" bei Nagycenk wo sich neben dem ehemaligen Schloss der Familie Széchenyi ebenso ein Freilichtmuseum mit zahlreichen, leider nichts betriebsfähigen, Dampflokomotiven befindet. Für den Fahrbetrieb stehen zahlreiche Personen- und Güterwagen sowie zwei ebenso historische Triebfahrzeuge zur Verfügung: Neben einem Dieseltriebfahrzeug der Type C50 wird ebenso die historische Dampflok "Andras" (Achsfolge D-n2t, Baujahr 1924) eingesetzt. So auch am letzten Sonntag weshalb die Lokomotive während der gestrigen Nachmittagsstunden gleich zweimal fotografiert werden konnte:
Während die erste Belegaufnahme den Sonderzug während seiner Ausfahrt aus dem Bahnhof Fertöböz zeigt, wurde der selbe Zugverband nach dem Stürzen in "Baratsag" vor der Einfahrt in den Endbahnhof "Kastely" fotografiert:
Die Szechenyi Museumsbahn (m.B.)
Die Szechenyi Museumsbahn (m.B.)
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- ©Andras Fertöböz 06_09_2009 (3).jpg (34.26 KiB) 6844 mal betrachtet
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