News von der PinzgauBahn

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5046-01

News von der PinzgauBahn

Beitrag von 5046-01 »

Die Geschätseinheit PinzgauBahn wurde wegen des Unfalls im Vorjahr aufgelassen, seither ist der PinzgauBahn wieder ein gewöhnliche ÖBB-Strecke!

Angeblich sollen nun alle Unfallfahrzeuge der PinzgauBahn wieder aufgearbeitet werden!! :)

Ob das Teilstück der PinzgauBahn zwischen Mittersill und Krimml wieder aufgebaut wird, ist derzeit noch nicht entschieden!
wwoer

Beitrag von wwoer »

Was ich schlichtweg als Skandal und Geldverschwendung pur bezeichnen würde. Es wird wohl niemand auf die Idee kommen, uralte komplett zerstörte Personenwagen neu aufzubauen. Und auch bei den Tfz würde ich das als Geldvernichtungsaktion sehen.

Der Vorfall hat überdies gezeigt, dass die Idee mit den selbständigen Geschäftseinheiten doch ihre Nachteile hat. Wenn man eben alles Geld benötigt, um vollständige Strecken zu erhalten, fehlt es eben bei der Sicherheit. Daher kann die Devise nur lauten, nur das Erhalten, was auch wirtschaftlich vertretbar ist, das aber auf hohem Niveau. Und das kann im Fall der Pinzgaubahn wohl nur die Strecke bis Mittersill sein, betrieben mit 5090 und einem oder zwei neuen Tfz sowie Neubauwendezügen. Außer jemand treibt Millionen von Euro auf, was aber eher undenkbar scheint.
hcl
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Registriert: Di Aug 12, 2003 13:54

Beitrag von hcl »

Geh bitte, die ÖBB investiert doch sowieso nirgends mehr etwas selbst im Nahverkehr. Das Geld kommt ohnehin vom Staat/Land - und dessen Aufgabe ist es für ein Nahverkehrskonzept zu sorgen, nicht wirtschaftlich zu denken.
Understanding is a three edged sword. Your side, their side, and the truth.
5046-01

Warum

Beitrag von 5046-01 »

Was ich schlichtweg als Skandal und Geldverschwendung pur bezeichnen würde. Es wird wohl niemand auf die Idee kommen, uralte komplett zerstörte Personenwagen neu aufzubauen. Und auch bei den Tfz würde ich das als Geldvernichtungsaktion sehen.
Wenn ich bei den ÖBB arbewiten würden, hätte ich nur eine 2095er mit den Teilen der zweiten Lok wieder qufgearbeitet und die zweite Lok als Ersatzteilspender verwendet ähnlich bei den Wagen oder ich hätte alle Fahrzeuge an Privat.- oder Museumsbahnen zum "Basteln"veräussert!
Pollux

Re: Warum

Beitrag von Pollux »

5046-01 hat geschrieben: Wenn ich bei den ÖBB arbewiten würden, hätte ich nur eine 2095er mit den Teilen der zweiten Lok wieder qufgearbeitet und die zweite Lok als Ersatzteilspender verwendet ähnlich bei den Wagen oder ich hätte alle Fahrzeuge an Privat.- oder Museumsbahnen zum "Basteln"veräussert!
Und dann kommt einer auf die idee, gleich die ganze bahnstrecke zum "basteln" zu veraeussern, die musste auch neu aufgebaut werden. :(

Fahrzeuge hat man ja auch keine mehr, wo willst denn ersatz herbekommen? Oder meinst, man geht wie bei autokaufen einfach zum haendler und holt sich ein neues oder eventuell gebrauchtes?

LG Hans
Tw3

Beitrag von Tw3 »

Wäre es nicht sinnvoll, sich an die Bestellung von ZB und StMB dranzuhängen und neue diesellokbespannte Wendezüge zu beschaffen? Und sinnvoller, als nur die "halbe Strecke" wiederzuerrichten, wäre es allemal, endlich die Verlängerung zu den Krimmler Wasserfällen in Angriff zu nehmen. Oder gleich eine Verbindung über den Gerlospass nach Mayrhofen zu bauen :lol:

Gruß vom Tw3
Susie-Q

Re: Warum

Beitrag von Susie-Q »

Pollux hat geschrieben:
5046-01 hat geschrieben: Wenn ich bei den ÖBB arbewiten würden, hätte ich nur eine 2095er mit den Teilen der zweiten Lok wieder qufgearbeitet und die zweite Lok als Ersatzteilspender verwendet ähnlich bei den Wagen oder ich hätte alle Fahrzeuge an Privat.- oder Museumsbahnen zum "Basteln"veräussert!
Und dann kommt einer auf die idee, gleich die ganze bahnstrecke zum "basteln" zu veraeussern, die musste auch neu aufgebaut werden. :(

Fahrzeuge hat man ja auch keine mehr, wo willst denn ersatz herbekommen? Oder meinst, man geht wie bei autokaufen einfach zum haendler und holt sich ein neues oder eventuell gebrauchtes?

LG Hans
Muss mich leider z.T. wiederholen:

PINZGAUBAHN SOLL UMGESPURT UND ELEKTRIFIZIERT WERDEN
Eine Strassenbahn mit 750mm ist zwar machbar aber nicht glaubhaft. Manfrau kann auch die Pinzgaubahn als soche behalten UND als (teils-)Doppelspur eine normalspurige Stadtbahn dann auf der Vollbahn weiterführen, egal wohin. Salzburg z.B.
Die Karlsruher sind auch berühmt-berüchtigt dafür, dass sie mit Ihren schönen STADTBAHNWAGEN der "REGIOBISTRO" Version als Sonderzug wie der Papst (fast) überall hingefahren sind, wo Normalspur u. 15kV Strom herrscht. Wenn das nicht reicht...
Mit einer normalspurigen Pinzgaubahn kann manfrau OHNE UMSTEIGEN weiter bis Salzburg fahren. Die Enztalbahn ist auch ein Beispiel, wie (halb-)Tote auferstehen können, auch in kleinen Ballungsräumen.
MIT DEM AUTO MUSS MANFRAU NICHT UMSTEIGEN!! deswegen sollte manfrau endlich verstehen, dass die Züge aus den Neben u. Kleinbahnen nicht im "NebenBahnhof" halten sollten, sondern als Stadtbahn bis und (warum nicht?) DURCH die Grossstadt fahren müssen.

Bis bald
Zuletzt geändert von Susie-Q am Fr Feb 17, 2006 11:53, insgesamt 1-mal geändert.
Pollux

Re: Warum

Beitrag von Pollux »

Susie-Q hat geschrieben: Muss mich leider z.T. wiederholen:

PINZGAUBAHN SOLL UMGESPURT UN ELEKTRIFIZIERT WERDEN
Und wann sollte dieses "soll" sein?

Dann wenn sie endgueltig kaputt gemacht wurde oder nachdem sie wieder schmalspurig neu gebaut wurde?

LG Hans
5046-01

Klarstellung

Beitrag von 5046-01 »

hcl hat folgendes geschrieben::
Geh bitte, die ÖBB investiert doch sowieso nirgends mehr etwas selbst im Nahverkehr. Das Geld kommt ohnehin vom Staat/Land - und dessen Aufgabe ist es für ein Nahverkehrskonzept zu sorgen, nicht wirtschaftlich zu denken.
Bravo HCL!
Mir gehen die Regionalnbahnfiendlichen Aussagen gerade von so manchen "Eisenbahnfreunden" echt am Wecker, ich selbst schon seit über 20 Jahren für die Erhaltung bzw. Wiederinbetriebnahmevon von Regionalbahnen antiv! Aber ich trete klar für einen wirtschaftlichen Betrieb der Regionalbahnen ein, um die politisch oft umstritttenen Kosten zu senken!
Pollux hat folgendes geschrieben::

Und dann kommt einer auf die idee, gleich die ganze bahnstrecke zum "basteln" zu veraeussern, die musste auch neu aufgebaut werden. Sad
Die Streckeke habe ich nicht gemeint, da wäre ich auch dagegen aber
füe die 2095er mit den Teilen der zweiten Lok als Ersatzteilspender
wieder qufgearbeitet werden können, so ähnlich könnte es auch bei den Wagen daher hätte alle Fahrzeuge an Privat.- oder Museumsbahnen zum "Basteln"von wenigstens einer Garnitur veräussert!!
Ich selbst hätte dafür einen Kaufinterssene aus Rumänien geunden

Wenn sich wie die ÖBB-Pinzgaubahn, auch die ÖBB-Mariatellerbahn selbst einige Lokbespannten WendezÜgen bestellen würde wäre mehr als Genug da!

Pollux hat folgendes geschrieben::
Fahrzeuge hat man ja auch keine mehr, wo willst denn ersatz herbekommen? Oder meinst, man geht wie bei autokaufen einfach zum haendler und holt sich ein neues oder eventuell gebrauchtes?
Die ÖBB-Pinzgaubahn selbst hat ja wirklich bereits einen einzigen
diesellokbespannten Wendezug sowie 2 Niederflur-Steuerwagen für den Betrieb mit 5090 bestellt!

TW3 schrieb;
Wäre es nicht sinnvoll, sich an die Bestellung von ZB und StMB dranzuhängen und neue diesellokbespannte Wendezüge zu beschaffen?
Die StMB (Steiermarlbahn) ist lediglich eine normalspzrige Güterbahn, du dürftest wohl die StLB (Steiermärlische Landesbahn) gemeint haben, weder mir noch einen Bekannten aus Tamsweg ist bekannt dass die StLB sich an die Bestellung von ZB und ÖBB-Pinzgaubahn angeschlossen haben
und neue diesellokbespannte Wendezüge beschaffen ollen
Aber die ÖBB-Pinzgaubahn selbst hat ja bereits einen einzigen
diesellokbespannten Wendezug sowie 2 Niederflur-Steuerwagen für den Betrieb mit 5090 bestellt!
TW3 schrieb;
Und sinnvoller, als nur die "halbe Strecke" wiederzuerrichten, wäre es allemal, endlich die Verlängerung zu den Krimmler Wasserfällen in Angriff zu nehmen. Oder gleich eine Verbindung über den Gerlospass nach Mayrhofen zu bauen Laughing


Das meine ich auch aber zuerst sollte man diese "halbe Strecke" wiedererrichten!
Susie schrieb;

PINZGAUBAHN SOLL UMGESPURT UN ELEKTRIFIZIERT WERDEN
Eine Strassenbahn mit 750mm ist zwar machbar aber nicht glaubhaft.
Ich sage dass die Pinzgaubahn nur elektrifiziert werden und überdie Krimmer Wsserfälle und die Berge mit der Zillertalbahn verbunden werden sollte, eine "echte" Strassenbahn mit 750mm ist zwar machbar aber nicht sinnvoll, besser wäre eine überlandslokalbahn, wie die Schweizer zumeist
1000mm spurigen,Regionalbahnen!

[quote Susie schrieb;

Die Karlsruher sind auch berühmt-berüchtigt dafür, dass sie mit Ihren schönen STADTBAHNWAGEN der "REGIOBISTRO" Version als Sonderzug wie der Papst (fast) überall hingefahren sind, wo Normalspur u. 15kV Strom herrscht. Wenn das nicht reicht... [/quote]

Die Karlsruher Stadtbahn kenne ich aber es gibt in ganz Österreich normalspurige Regionalbahnen wo kaum oger gar keine durchgehende Züge von und zu den Hauptstrecken fahren, warum sollte dabei dies ausgerechnet auf der Pinzgaubahn geschehen?

Man sollte eher auf den normalspurige Regionalbahnen eine 2Karlsruher Stadtbahn" z.B; Liesing - Rodaun - Hietzing oder Floridsdorf - Stammerdorf - Obersdorf - Gross Schweinbarth einführen!
Pollux schrieb
Dann wenn sie endgueltig kaputt gemacht wurde oder nachdem sie wieder schmalspurig neu gebaut wurde?
Für den Fremdenverkehr wäre die Pinzgaubahn weniger attrativ und eine zweigleisige Normalspurstrecke würde, mehr defezit machen!
Tw3

Beitrag von Tw3 »

Sorry, da hatte ich StLB (die war gemeint) und Pinzgauer Bahn verwechselt. Dann lieber mehr Wendezüge bestellen, und die 2095, die wohl kaum noch wirtschaftlich zu unterhalten sind, samt Uralt-Personenwaggons veräußern. Elektrifizieren wäre sicherlich eine gute Alternative, die Waldenburgerbahn in der Schweiz fährt seit Jahrzehnten elektrisch auf 750mm-Spurweite, aktuell mit 70km/h Höchstgeschwindigkeit. Die dieselektrischen Neubauloks ließen sich vermutlich, im Falle einer späteren Elektrifizierung, in reine Elloks umbauen.
Ansonsten erinnert mich das Ganze fatal an die, ebenfalls hochwasserzerstörte, Weißeritzbahn, die seit nunmehr fast vier Jahren brachliegt, und bei der gewisse Kreise auch nur noch die Hälfte (wenn überhaupt) wiederherrichten und betreiben wollen.

Gruß vom Tw3
Pollux

Re: Klarstellung

Beitrag von Pollux »

5046-01 hat geschrieben: Mir gehen die Regionalnbahnfiendlichen Aussagen gerade von so manchen "Eisenbahnfreunden" echt am Wecker,
Du solltest ein bissl weniger aggressiv schreiben. Hast du schon mal nachgedacht, wie vielen du "auf den wecker gehen" koenntest?
ich selbst schon seit über 20 Jahren für die Erhaltung bzw. Wiederinbetriebnahmevon von Regionalbahnen antiv! Aber ich trete klar für einen wirtschaftlichen Betrieb der Regionalbahnen ein, um die politisch oft umstritttenen Kosten zu senken!
Unter anderem auf kosten der arbeitsnehmer, danke. Dir ist es wohl egal wer wie bei einer bahn arbeitet? Und wenn nicht, soll er stempeln gehen :(.

Du hast behauptet, du waerst bei den Gruenen? Menschen sind dir wohl egal? :(

Sei dir sicher, das sind keine gruenen anliegen! Die Gruenen sind aus den Sozialisten entstanden. Deine linie solltest du vielleicht eher bei OeVP oder FPOe suchen. SPOe geht auch, genau darum sind ja die Gruenen entstanden.
Die Streckeke habe ich nicht gemeint, da wäre ich auch dagegen aber
füe die 2095er mit den Teilen der zweiten Lok als Ersatzteilspender
wieder qufgearbeitet werden können, so ähnlich könnte es auch bei den Wagen daher hätte alle Fahrzeuge an Privat.- oder Museumsbahnen zum "Basteln"von wenigstens einer Garnitur veräussert!!
Aha, und womit haettest du die fehlenden fahrzeuge ersetzt? Speziell mit welchem geld?
Ich selbst hätte dafür einen Kaufinterssene aus Rumänien geunden
Das glaube ich, dass die Rumaenen sich freuen wuerden! Wieviel haettest du gekriegt? Vielleicht eine dampflok im austausch?

Du meinst doch nicht, die haben mehr geld als wir, um es angeblich beim fenster raus zu schmeissen? Nein, im gegenteil die muessen sparen und entscheiden sich sofort fuer so eine kostenguenstige variante. Unsere bahn hat es ja, die sollen ruhig anbrennen! Ueberhaupt bei nebenbahnen, die eh so gerne auf rote zahlen untersucht werden. Und dann bei einer 2095, wo sie ueber 100 motoren als reserve haben. :(
Wenn sich wie die ÖBB-Pinzgaubahn, auch die ÖBB-Mariatellerbahn selbst einige Lokbespannten WendezÜgen bestellen würde wäre mehr als Genug da!
Mist, dass die goldesel ausgestorben sind. Die bahn und gerade solche nebenbahnen krachen wie die kaisersemmeln und du willst grossartig neue zuege kaufen.
Die ÖBB-Pinzgaubahn selbst hat ja wirklich bereits einen einzigen
diesellokbespannten Wendezug sowie 2 Niederflur-Steuerwagen für den Betrieb mit 5090 bestellt!
Womit das budget fuer lange erschoepft waere.

Man kann froh sein, wenn sowas nicht der grund fuer eine einstellung ist, und dann regt sich noch jemand auf, wenn die sachen wieder hergerichtet werden. Bregenzerwaldbahn, Steyrtalbahn, da hat ein stein auf den gleisen genuegt um die einstellung zu begruenden.
Die StMB (Steiermarlbahn) ist lediglich eine normalspzrige Güterbahn, du dürftest wohl die StLB (Steiermärlische Landesbahn) gemeint haben,
Die Steiermarkbahn ist keine bahnlinie. Eher sowas wie z.b. LTE von der GKB. Die tfz sind von der STLB. Aber eigene bahnstrecke brauchst nicht zu suchen.

Aber die ÖBB-Pinzgaubahn selbst hat ja bereits einen einzigen
diesellokbespannten Wendezug sowie 2 Niederflur-Steuerwagen für den Betrieb mit 5090 bestellt!
Der wohl keine garnituren ersetzen sollte.
Pollux schrieb
Dann wenn sie endgueltig kaputt gemacht wurde oder nachdem sie wieder schmalspurig neu gebaut wurde?
Für den Fremdenverkehr wäre die Pinzgaubahn weniger attrativ und eine zweigleisige Normalspurstrecke würde, mehr defezit machen!
Aber dein neuer wendezug, anstatt den wiederaufgebauten wagen, waere attraktiv? Ausgerechnet da faellt dir das defizit wieder ein? Wo du neue schmalspurfahrzeuge anschaffen willst und die bahn in schmalspur neu gebaut wird? Du willst doch nicht erzaehlen schmalspur waere so viel guenstiger als normalspur?

Da waere normalerweise nur ein normalspuriger ausbau wie Wieselburg-Gresten sinnvoll, wenn die streckenfuehrung geeignet ist, bevor man schmalspurig weiter herummurkst! Inselbetrieb waere es dann auch keiner und alle fahrzeuge, aber auch das personal koennte wesentlich besser in einen umlauf gebracht werden.

Nur so zwecks kostenguenstiger fuehrung von nebenbahnen. Damit keine leute sinnlos herumsitzen und warten muessen, bis eines der 2 zugpaare am tag wieder in die gegenrichtung faehrt.

LG Hans
wwoer

Beitrag von wwoer »

Bei deinem Posting frage ich mich allerdings, was du eigentlich willst. Willst du eine attraktive Bahn, welche in der Lage ist, sich wirtschaftlich zu erhalten, oder willst du einfach Arbeitsplätze sichern, koste es was es wolle. Bei erster Variante muss man selbstverständlich investieren, um die Kosten (und die Personalkosten sind nun mal die höchsten) in Grenzen zu halten, bei der zweiten hast du zwar die Arbeitsplätze, aber eine unattraktive, gefährlich, umweltverschmutzende und nicht nachgefragte Bahn, welche dann von einen auf den andren Tag eingestellt wird, und dann sind alle Arbeitsplätze weg, und zwar alle.
Tw3

Beitrag von Tw3 »

Die Vorstellung von Staat als Goldesel der jedem seinen Arbeitsplatz garantiert, ist ja nun glorreich in die Binsen gegangen. Deutschland weiß nicht mehr, woher es das Geld für die Rentner und die Sozialleistungen noch nehmen soll, und in Österreich wird das auch bald so kommen. Alternativ müssten eben die Löhne auf rumänisches niveau gesenkt werden, dann könnte man wieder personalintensiv 40 Jahre alte Dieselloks mit handgefertigten Ersatzteilen am Laufen halten. Entweder modernisiert man die Bahnen ständig, oder sie fallen irgendwann hinten runter. Wie ein moderner Schmalspurbetrieb aussehen kann, lässt sich bei der StLB oder der ZB beobachten. Und die Nostalgie kommt trotzdem nicht zu kurz.

Gruß vom Tw3
Pollux

Beitrag von Pollux »

Aber nein, alles kein problem.

Mindestens 300.000 eher bald 400.000 offiziellle staatsangestellte ohne nachvollziehbare leistung ist der augenblickliche stand. Kursbesucher, fruehpensionisten usw. sind da noch garnicht dabei.

Der groesste arbeitsgeber des staates ist naemlich das AMS. Es gibt eine einzige auflage, absolutes arbeitsverbot. Und was sie sicher nicht mehr haben, ist ein arbeitsangebot, weil es auch keine offenen stellen mehr gibt. Wird irgendwo jemand reingeschoben, faellt sofort auf der anderen seite einer raus. Neue arbeitsplaetze gibt es nicht, sondern jeden tag weniger! Womit jeden tag mehr arbeitslose werden. Natuerlich nicht kostenlos, von kursgebuehren und allen moeglichen institutionen die gut davon leben garnicht zu reden.

Das kann bzw. muss sich der staat leisten, aber bei bahn und anderen betrieben geht es drunter und drueber! Noch dazu wird jedes gut gehende geschaeft sofort privatisiert, aber alles was keinen erfolg bringt, soll der staat weitermachen. OePNV z.b., jeden einzelnen zug muss die oeffentlichkeit bezahlen.

Oder wer fuehrt jetzt nebenbahnen ohne beim staat wegen foerderungen vorstellig zu werden?

Keinen Cent vom staat! Firmen muessen wirtschaften koennen, ohne bilanzverfaelschungen mittels foerderungen!

Und sonst: ZUSPERREN! Aus fertig, der staat hat kein geld mehr fuer sowas! Der muss sich um genug sozialbelange kuemmern und braucht kein geld in dubiose firmen stecken, die dann nur auf auslaufen der subventionsfoerderung warten, um in den osten abzusiedeln. Und sollten irgendwelche schulden bleiben, durch grossartige konkurse, dann kriegt es schon der staat. Und tschuess!

Und bahnen, die sich nicht rentieren werden ebenfalls zugesperrt. Oder wer zahlt jetzt z.b. den wiederaufbau der Pinzgaubahn? Nie wieder wird das geld hereinkommen, geschweige denn das fuer neue garnituren! Aber den verdienst der angestellten sind wir zu neidig, da soll einer fuer 3 arbeiten, eh klar. Am liebsten haetten sie eine bahn ohne personal, aber schoene neue sauteure luxusfahrzeuge.

LG Hans
helmigo

Mittersill - Vorderkrimmel

Beitrag von helmigo »

Hallo.
Als ich zuletzt dort fuhr hatte der Zug 4 Personenwagen und das war absolut kein Überangebot. Schon in der Haltestelle Sulzbachtäler, wo ich Richtung Zell am See einstieg, war der Zug gut besetzt. Im Sommer ist die Bahn besonders wichtig für die Radtouristen (Salzachtalradweg). Auch zwischen Mittersill und Vorderkrimmel liegen größere Ortschaften. Z.B. hat allein Neukirchen ca.3000 Ew. (und wahrscheinlich doppelt so viele Fremdenbetten). Wichtige touristische Ziele (Schigebiet, Campingplätze, Ausgangspunkte für Wanderungen in den Nationalpark Hohe Tauern,...) liegen direkt an der Strecke. Deshalb halte ich einen Wiederaufbau dieses Abschnitts absolut nicht für die große Geldverschwendungsaktion. Ich mein es geht da um 25km eingleisige Schmalspurbahn und um keine Hochleistungsstrecke! Außerdem verlauft die Strecke meines Wissens auf diesem Abschnitt durchgehend auf dem Hochwasserschutzdamm.
Grüss euch
Helmut
Antworten